Evangelische Sonntags-Zeitung

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der Evangelischen Sonntags-Zeitung zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

AngeboteÜbersicht
Menümobile menu

Glaube, Liebe, Hoffnung

Neue Ehrenamtliche im Besuchsdienst der Klinikseelsorge

MAINZ. Schon lange arbeiten in der Unimedizin Ehrenamtliche in der Klinikseelsorge mit. Sie geben Kraft und Liebe weiter – und noch etwas anderes.

Evangelische und katholische Klinikseelsorge haben die Sorge um die Seele im Blick. Unterstützt werden die Hauptamtlichen an der Mainzer Unimedizin durch ein Team von ehrenamtlich Mitarbeitenden im Besuchsdienst. Nun wurden fünf Absolventinnen und ein Absolvent des ökumenischen Ausbildungskurses in den Dienst eingeführt: Eva Becker, Sonja d’Angelo, Christine Schubert, Haiko Haeder, Ingrid Traxel und Marion Esther Wittner.

Im Auftrag Gottes für andere da

Nach Absprache übernehmen die Ehrenamtlichen regelmäßig Besuche auf festen Stationen. Sie bringen den Patientinnen und Patienten etwas von ihrer Zeit und Kraft, Glaube, Liebe und Hoffnung. Zudem geben sie Gottes Wort aus ihrem Mund weiter, beschrieb der Mainzer Dekan Andreas Klodt: »Worte, die keine leeren Phrasen sind, die nicht nur ins Ohr gehen, sondern auch in den Kopf und ins Herz dringen, die wohltuend sind und etwas bewirken.« Um im Auftrag Gottes für andere da zu sein, wurden die sechs neuen Ehrenamtlichen für ihren Dienst gesegnet. Dekan Klodt und sein katholischer Kollege, Pfarrer Jürgen Janik, gaben ihnen dabei gute Wünsche mit, etwa für Kraft, Geduld und Neugier auf Begegnungen, in denen sie mit Achtsamkeit Anteil nehmen.

Zur Begleitung und Unterstützung ist die Mainzer Klinikseelsorge präsent, in ökumenischer Zusammenarbeit und Ergänzung. Die Angebote sind offen für alle, unabhängig von Religions- oder Konfessionszugehörigkeit. Die Seelsorgegespräche unterliegen der Schweigepflicht.

Ökumenisches Konzept hat sich bewährt

In der Begleitung während des Klinikaufenthaltes können sie hilfreich sein, um bei Ängsten, Sorgen und bedrückenden Gedanken und Gefühlen nicht allein zu bleiben. Familien und Freunde sowie Mitarbeitende in medizinischen, pflegerischen und anderen Bereichen können sich ebenfalls an die Krankenhausseelsorge wenden. Bereits seit 1997 arbeiten speziell für diese Aufgaben ausgebildete Menschen ehrenamtlich mit. Bewährt hat sich ein ökumenisches Konzept, ausgebildet wird heute auf der Basis eines gemeinsam verantworteten Curriculums. Die hauptamtlichen Seelsorger sind dabei und auch später wichtige Mentoren und Begleiter.

Von Juliane Diel

Diese Seite:Download PDFDrucken

to top