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Kindergarten

Auskunft auf Tastendruck

Kathrin Weber Die App »Kita! Willkommen« ist in fünf Sprachen angelegt, so dass Menschen mit und ohne Migrationshintergrund sich kinderleicht durch die Informationen klicken können.

Herborn . Wo finde ich einen Kindergartenplatz? Wie sieht das Konzept der Einrichtung aus? Wie viel kostet die Betreuung? Kirche hat mit dem Evangelischen Familienzentrum in Frohnhausen (Dillenburg) dafür eine kinderleicht zu bedienende Hilfe herausgebracht: Mit der App »Kita! Willkommen« für die Region Nord-Nassau können sich Eltern schnell über Kindertagesstätten und Betreuung informieren.

Für manche Eltern ist es schwierig, eine Kita vor Ort zu finden. Wie sollen sich Menschen, die neu hierher kommen, informieren?«, formulierte Carmen Cyris die Gründe für das Projekt. Cyris ist stellvertretende Leiterin des Evangelischen Familienzentrums Frohnhausen, wo die neue App entwickelt wurde, und hat bereits an der »Willkommens-App« des Dekanats für Flüchtlinge gearbeitet. Sie ist die Projektkoordinatorin für die »Kita! Willkommen«-App.

Eine App für die gesamte Propstei Nord-Nassau

Die Kita-App ist für Familien, Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, potenzielle Praktikanten und pädagogische Fachkräfte. »Das Projekt ist aber auch für Menschen, die schon lange hier wohnen und einen Kitaplatz suchen«, sagte Pröpstin Annegret Puttkammer. Die App deckt die Propstei Nord-Nassau ab, also vom Edertal bis nach Limburg.

In fünf Sprachen abrufbar

Die App soll darüber informieren, was eine Kita ist und wo die nächsten Einrichtungen sind. Auf Tastendruck gibt es Auskünfte über das jeweilige Konzept der Kita, Öffnungszeiten, die Gruppen, Preise und Module sowie die Anmeldung in der Kita. Sprachliche Barrieren werden in dem Programm so niedrig wie möglich gehalten. Aktuell ist die App in fünf Sprachen abrufbar. Flüchtlinge haben das Projekt unterstützt, indem sie die Informationen ins Englische, Türkische, Arabische und Persische übersetzt haben. Weitere Sprachen können hinzugefügt werden, erläuterte Matthias Jung, Leiter des Familienzentrums in Frohnhausen.

Welche Kita ist dabei?

Welche Kitas sind in der App aufgenommen? Mehr als 70 evangelische Einrichtungen mit rund 6000 Betreuungsplätzen in den vier Landkreisen wurden in das Projekt bisher integriert. Grundsätzlich sei es möglich, Kitas anderer Träger in die App aufzunehmen, sagte Jung. Einige Kommunen hätten bereits ihr Interesse bekundet, andere hörten bei der Vorstellung des Projekts interessiert zu. 100 bis 200 Euro koste es, wenn eine Einrichtung in der elektronischen Hilfe mit den entsprechenden Infos aufgeführt werden soll. Der genaue Preis richte sich nach dem Inhalt. Die Kontaktaufnahme und die Anfahrt sind ebenfalls so einfach wie möglich gehalten. Die App ist mit Google verknüpft, so dass man sich direkt über die App zur Kita navigieren lassen kann. Auch Anrufe und E-Mails können direkt versendet werden, ohne erst die Nummer oder Emailadresse notieren zu müssen.

Geld von der Landeskirche

Finanziell unterstützt wurde die Kita-App von der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN). Die Kita-App sowie die »Willkommens-App« für Flüchtline können Weichen stellen für eine gelungene Integration, teilte Dekan Roland Jaeckle vom Evangelischen Dekanat An der Dill mit: »Wir als Dekanat sind ein wenig stolz auf das Familienzentrum in Frohnhausen, das die beiden Apps entwickelt hat. Damit kann die Willkommens-Kultur gefördert und den Menschen eine gesellschaftliche Teilhabe ermöglicht werden.« Von Kathrin Weber

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