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Tanja Konter

Eine Besucherin

Haiger . Tanja Konter heißt die neue Pfarrerin, die künftig das Pfarrhaus am Steilen Weg in Langenaubach bewohnen wird.

Foto: eöa/Holger-Jörn Becker-von WolffTanja Konter liebt das Theater.

»Ich bin gespannt und freue mich sehr auf meine erste Pfarrstelle« sagt die in Frankfurt geborene und in Hünfelden-Kirberg aufgewachsene Theologin. Im Religionsunterricht der Oberstufe sei ihr Entschluss, Pfarrerin zu werden, gereift. »Der Pfarrer hat mich für den persönlichen Glauben begeistert und mir Impulse gegeben für das Theologiestudium«, berichtet die junge Frau.

Das Theater liebt sie sehr

Tanja Konter wird gemeinsam mit ihrem Mann Tobias im Pfarrhaus wohnen. Beide hatten während ihrer Studienzeit eine gemeinsame Wohnung in Marburg, haben 2015 in Hünfelden geheiratet und sind nach Biedenkopf umgezogen. Tanja Konter absolvierte ihr Vikariat in Biedenkopf und das Spezialvikariat zum Thema »Spiel und Theater« im Zentrum für Verkündigung in Frankfurt. Anschließende startete sie in Richtung England, um dort Kulturen und Sprache besser kennenzulernen und Praxiserfahrungen in einem Jugendcamp zu sammeln.

Erst mal auf die Landkarte schauen

»Ende August habe ich mich bei der Kirche vorgestellt, wenige Wochen später informierte mich die Pröpstin über die freie Pfarrstelle in Langenaubach und Flammersbach. Ich wusste zunächst nicht, wo die Orte sind und habe erst mal schnell auf der Landkarte nachgeschaut«, erzählt Tanja Konter. Sie besorgte sich weitere Informationen und war bereits angetan von den zwei Stadtteilen inmitten des Westerwaldes: »Wir kommen ebenfalls aus kleineren Orten und lieben Natur und Landschaft«.

Gebete für Kranke

Konter möchte nun erst mal mit der Gemeinde ins Gespräch kommen, um zu erfahren, wo Sorgen und Nöte, aber auch was die Wünsche der Menschen sind. Weiter sagt sie: »Wichtig sind für mich auch Besuche und Gebete für Menschen, die krank sind oder altersbedingt nicht mehr in die Kirche gehen können. Darüber hinaus würde ich gerne Jugendliche aktivieren und ihren Glauben durch spezielle Angebote weiterentwickeln. Durch die Gründung des Projektchores gibt es sicher Berührungspunkte«.

Krippenspiele für alle

Auf ihre Leidenschaft für das Theater angesprochen, kommt sie ins Schwärmen: »Mir ist die Verknüpfung von Kirche und Theater wichtig geworden und ich hoffe, in Langenaubach und Flammersbach dafür Menschen und Gelegenheiten zu finden«. Sie kann sich beispielsweise offene Krippenspiele für alle vorstellen, bei denen nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene mit theatralen Elementen mitwirken. esz/hjb

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