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Partnerschaften

Evangelische Kirchen helfen Partnern in aller Welt

eöa/Arbeitskreis MabiraSeit 1981 besteht zwischen dem Kirchendistrikt Mabira im Nordosten von Tansania eine offizielle Partnerschaft mit dem evangelischen Dekanat Nassauer Land.

Die beiden evangelischen Kirchen in Hessen zeigen sich in der Corona-Krise solidarisch mit ihren Partnern in Afrika, Asien, Europa und den USA. Sie stellen rund eine halbe Million Euro etwa für Lebensmittel und medizinische Schutzmaßnahmen zur Verfügung.

Darmstadt/Kassel. Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat für ihre internationalen Partner einen Corona-Hilfsfonds mit einem Volumen von 380.000 Euro aufgelegt. Er solle in der Krise deren soziale Arbeit vor Ort unterstützen, teilte die EKHN mit. Die Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW) stellt ihren Partnerkirchen in Indien, Südafrika, Namibia und Kirgistan 118.000 Euro zur Verfügung, wie die EKKW bekanntgab. Das Geld stamme aus den Rücklagen für Katastrophen und Notlagen sowie aus Partnerschaftsmitteln, erläuterte die Dezernentin für Diakonie und Ökumene, Claudia Brinkmann-Weiß.

Spendeneinnahmen vollständig weggebrochen

Die EKKW rief gleichzeitig zu Spenden an die Missionswerke "Vereinte Evangelische Mission" (VEM) sowie "Evangelische Mission in Solidarität" (EMS) auf. Nach den Angaben der beiden Landeskirchen finanzieren sich die Partnerkirchen und Partnerorganisationen in Afrika, Asien, Europa und den USA fast ausnahmslos durch Kollekten und Spenden ihrer Mitglieder. Durch die weltweiten Kontaktverbote und Ausgangssperren seien diese Einnahmen nahezu vollständig weggebrochen.

Ein Zeichen weltweit gelebten Glaubens

Der hessen-nassauische Kirchenpräsident Volker Jung sieht in den Finanzhilfen ein wichtiges Zeichen "weltweit gelebten Glaubens und internationaler  Solidarität in der Coronakrise". Jung: "Die Folgen der Corona-Pandemie fordern uns weltweit heraus. Die Berichte aus einigen unserer Partnerkirchen führen vor Augen, wie existenziell dort Leben nicht nur durch das Virus, sondern durch den nachfolgenden Hunger und mangelnde hygienische Schutzmöglichkeiten bedroht ist. Es ist für uns ein Herzensanliegen, hier zu helfen."

Unterschiedlichste Herausforderungen

Die Herausforderungen in den Partnerkirchen in der Coronakrise sind nach Angaben des Zentrums Oekumene von EKHN und EKKW sehr unterschiedlich. Sie reichten von der täglichen Versorgung von Teilen der Bevölkerung mit Grundnahrungsmitteln wie in Indien, über die Unterstützung diakonischer Einrichtungen bis hin zur Aufklärungsarbeit über notwendige Schutzmaßnahmen im Alltag. Vor besonderen medizinischen Herausforderungen stünden zudem Partnerorganisationen in griechischen Flüchtlingslagern. epd

Eine Liste der Partnerkirchen finden Sie hier

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Tel.: 069 / 92107-444
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