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Finanzierung einer Spielgruppe nur bis Ende des Jahres gesichert

Gemeinsam Verantwortung übernehmen

eöa/Brigitte SpechtUnter Anleitung der Erzieherinnen Grit Simon-Fiedler (links) und Nicole Kaiser lernen die Kinder in der Spielgruppe fürs Leben – auch wenn die Salatblätter noch aus Gummi bestehen.

MAINZ. Die Spielgruppe der Evangelischen Familienbildung lindert den Mangel an Kita-Plätzen auf dem Lerchenberg. Wenn die Förderung ausläuft, hofft sie auf die Hilfe der Stadt.

Seit Februar existiert die Spielgruppe auf dem Lerchenberg, die derzeit acht Kindern zwischen eineinhalb und vier Jahren Betreuung bietet. Allerdings ist ungewiss, ob es im nächsten Jahr dieses Angebot noch geben wird – obwohl weiterhin Bedarf besteht. Denn das Betreuungsgeld des Bundes, das bislang Personal- und Materialkosten deckt, läuft Ende des Jahres aus. »Wir und vor allem die Familien, die dieses Angebot nutzen, hoffen inständig, dass die Stadt dann die Finanzierung übernimmt«, sagt Sybille Beier-Matthäi, die das Angebot als Leiterin der Evangelischen Familienbildung im Dekanat Mainz fachlich begleitet. »Denn auch im nächsten Jahr werden auf dem Lerchenberg noch mindestens 60 Kita-Plätze fehlen.«

Eltern übernehmen abwechselnd Dienste

Die Spielgruppe, die das das Stadtteil-Netzwerk ins Leben gerufen hat, trifft sich in der Integrativen städtischen Kindertagesstätte in der Hindemithstraße montags bis mittwochs von 9 bis 12 Uhr. Die Eltern übernehmen abwechselnd Gruppendienste. In einem Bewegungsparcours trainieren ihre Kinder ihre Geschicklichkeit, Bücherregale locken zum Aussuchen und Anschauen. Auch Spielteppich und Schaukeltier sind begehrt bei den kleinen Entdeckern. Zum Wohlfühlen lädt ein Raum im Familienzentrum ein, mit warmen Farben, eigener Küche und neuer Ausstattung.

Neben dem ebenerdigen Zugang zum Gebäude liegt die Schwelle auch im übertragenen Sinn niedrig, betont Kita-Leiterin Andrea Groß: Weil das Angebot für Familien aus dem Stadtteil kostenlos ist. Gerade Mütter und Väter, die mehrere Kinder und kein Auto zur Verfügung haben, könnten schlecht auf umliegende Stadtteile ausweichen, sagt Ortsvorsteherin Sissi Westrich (SPD). Die Spielgruppe biete eine gute Alternative für die Wartezeit auf den Kindergartenplatz.

Familienbildung sucht neue Fachkräfte

»Es ist wichtig, gemeinsam Verantwortung zu übernehmen«, bestätigt Pfarrer Christoph Kiworr, mit Blick auf soziales Lernen und Familienfreundlichkeit. Die Maria-Magdalena-Gemeinde hat die Trägerschaft für das Angebot inne, in Zusammenarbeit mit vielen Partnern vor Ort. Mit Grit Simon-Fiedler und Nicole Kaiser leiten zwei erfahrene Erzieherinnen die Spielgruppe – die allerdings nach den Sommerferien in ihre Kitas zurückkehren. Daher sucht die Evangelische Familienbildung zwei neue Fachkräfte mit jeweils 15 Wochenstunden.

Von Brigitte Specht

Kontakt und Anmeldung unter E-Mail post@efb-mainz.de oder Telefon 0 61 31/9 60 04 47.

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