Evangelische Sonntags-Zeitung

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Serie (2): Harald Glööckler

»Gott verlangt nichts«

Konstantin Eulenburg

Über Jahrhunderte hinweg war die Sache klar: Von Aschermittwoch bis Ostern fasten Christinnen und Christen. Doch die Zeiten haben sich geändert, es gibt vielerlei Arten, die Fastenzeit zu würdigen. »Zeig dich« steht über der diesjährigen Fastenaktion der evangelischen Kirche. In der Serie der Evangelischen Sonntags-Zeitung zeigen sich Prominente mit ihrem Glauben und ihren Gedanken zur Fastenzeit. Im zweiten Beitrag beschreibt der Designer Harald Glööckler seine Beziehung zu Gott.

Für mich ist Glaube wichtig. Ein Leben ohne Glauben an mich selbst, an das Gute und eine höhere Macht ist für mich undenkbar. Wenn man die Bibel liest, dann erkennt man darin sehr viel Weisheit und erlebt, dass der Glaube Berge versetzen kann und ganz viel bewegt. Alles was wir glauben, tritt im Leben ein.

Ich habe mit sieben Jahren geglaubt, dass ich ein Modeprinz werde und alle Frauen zu Prinzessinnen mache. Und das ist auch eingetreten.

Ich habe einen ständigen Kontakt mit Gott und mit den Engeln, die mir regelrecht zufliegen. Sie stehen nicht nur überall als Figuren in meinem Haus, sondern sind auch immer an meiner Seite. Es sind meine Schutzengel, viele kleine und große pausbäckige, barocke Engelchen mit großen Flügeln, die über mich wachen. Wenn ich bete und an Gott und Engel denke, dann aktiviere ich dadurch oft ungeahnte Kräfte.

So war und ist meine Beziehung zu Gott immer fest verankert. Die Religion, und die damit verbundenen Sitten und Bräuche wie zum Beispiel Fasten, sind für mich hingegen eher spezielle Erfahrungen, die die Menschen zusammenbringen. Doch ich persönlich finde, dass Fasten eine ganz individuelle Entscheidung ist. Denn Gott »verlangt« so etwas nicht. Gott verlangt gar nichts. Für Gott spielt es keine Rolle, was wir essen, trinken, wie wir uns kleiden und optisch präsentieren. Gott ist Energie, reinste Energie, reinste Schöpferkraft.

Wenn wir mit Gott in Resonanz sind und auf der selben Schwingungsebene sind, sind wir Schöpfer, und es ist alles möglich. So können wir alles erreichen und manifestieren. Tatsache ist, dass wir als geistige Wesen hier auf die Erde gekommen sind, um eine körperliche Erfahrung zu machen. Und so wirken wir nicht nur für uns selbst, sondern auch für die ganze Welt und unsere Mitmenschen, indem wir Gutes oder auch Böses tun.

Wir sind göttliche Wesen und deshalb würde ich den Menschen raten, auch an sich selbst zu glauben und sich mehr zuzutrauen.

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