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Stressabbau mit Shinrin Yoku

Im Wald baden

Foto: Konfokus//commons.wikimediaEs gibt Schlimmeres, als sein Immunsystem zu stärken beim Spaziergang im Wald.

REICHELSHEIM. Wer eine kleine Auszeit braucht, kann etwas ganz Einfaches in die Tat umsetzen. Etwas, was schon Kinder lernen: Shinrin Yoku.

Es ist mittlerweile wissenschaftlich erwiesen, dass Shinrin Yoku total gesund ist. Es stärkt die Immunabwehr sowie das Herz-Kreislauf-System und baut Stress ab. Hildegard von Bingen hat es bereits empfohlen. 850 Jahre später lehren es Wissenschaftler an japanischen Universitäten, erforschen weiter seine Wirkung.

»Doktor Wald« ist zur Zeit in aller Munde

Auch in Amerika ist Shinrin Yoku schon eine anerkannte Therapie. Dort heißt es forest bathing, übersetzen lässt sich das mit Waldbaden. Was damit gemeint ist? Ein Waldspaziergang. Oooh, werden jetzt viele seufzen, so viel Wind um nichts! Von wegen! »Doktor Wald« ist zur Zeit in aller Munde. In Zeitschriften und im Fernsehen stolpert man immer wieder darüber – Grund genug, genauer hinzuschauen.

Bäume schützen sich mit chemischen Botenstoffen

1982 führten die Japaner das Waldbaden als Behandlungskonzept ein. Vorher hatte eine Reihe von wissenschaftlichen Forschungen einige Hauptwirkungen nachgewiesen. Waldluft stärkt zum Beispiel das Immunsystem, und zwar auf folgende Weise: Wenn Angreifer oder Schädlinge unterwegs sind, geben die Bäume zur gegenseitigen Information chemische Botenstoffe an die Luft ab, damit alle Bäume ihr Immunsystem hochfahren können, um sich zu schützen.

Killerzellen bekämpfen Bakterien und Viren

Wenn Menschen diese Stoffe aus der Gruppe der Terpene einatmen, fährt auch ihr Immunsystem hoch. Es produziert jede Menge natürliche Killerzellen, die Bakterien, Viren und sogar Krebszellen bekämpfen. Terpene sind übrigens Hauptbestandteil der in Pflanzen produzierten ätherischen Öle.

Helga Bohmeyer

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