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Trotz Bienensterben

Imkern liegt im Trend

Foto: pixelio/Anita StöwesandEine Honigbiene bei der Arbeit. Sie produziert im Laufe ihres Lebens etwa einen Esslöffel Honig.

BERLIN. Das Bienensterben beunruhigt viele Menschen. Keine Bestäubung, keine Ernte, lautet die einfache Formel. Allerdings ist Biene nicht gleich Biene.

Mit einer Performance vor dem Brandenburger Tor haben Berliner Schüler vergangene Woche gegen das Bienensterben protestiert. Als Bienen verkleidet schwärmten etwa 100 Erst- bis Sechstklässler der Evangelischen Schule Friedrichshain über den Pariser Platz, bis sie symbolisch mit dem Insektizid Glyphosat bespritzt wurden und daran »starben«.

Ökosystem in Gefahr

»Wir sind hier, wir sind laut, weil man uns die Bienen klaut«, riefen die Schüler und appellierten an die Zuschauer, sich gegen den Einsatz von Pestiziden und Insektiziden in der industriellen Landwirtschaft stark zu machen. Mit dem Sterben der Bienen gerate das gesamte Ökosystem ins Wanken.

Ein ganz anderes Bild zeigt sich bei den Honigbienen. Immer mehr Menschen wollen ihren eigenen Honig ernten und imkern. Dadurch zeige die Zahl der Bienenvölker in Deutschland eine leicht positive Tendenz, sagt Bernd Grünewald, Leiter des Instituts für Bienenkunde der Polytechnischen Gesellschaft in Oberursel. Das ist erfreulich, allerdings bestäuben die Wildbienen deutlich effektiver als die Honigbienen.

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