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Konfirmation

Manche Sprüche sind in Mode

epd/Rainre OettelKonfirmation hat man nur einmal im Leben. Dafür darf man einigen Aufwand betreiben - sich fein herausputzen, Stunden beim Friseur verbringen oder eine eigene Kerze gestalten. Und zur Feier des Tages singt der Kirchenchor.

Kirchliche Traditionen sind nicht so stet, wie es oft scheint. Das Patenamt hat an Verbindlichkeit eingebüßt, und Konfis suchen ihre Sprüche heute selbst aus.

Früher war das Amt des Paten eines mit gehöriger Verantwortung. Denn falls die Eltern sterben sollten, waren die Paten für die Erziehung des Nachwuchses zuständig. Ähnliche Bürden fordern heute weder Gesetz noch Kirche. Wenn der Pate sich um sein Patenkind nicht sonderlich bemüht, kann die Kirche ihn nicht einfach aus dem Kirchenbuch streichen lassen. Aber Eltern können einen anderen Paten nachberufen. Das ist nicht immer leicht – denn im Zeitalter der Entkirchlichung finden sich nicht in allen Familien Kandidaten. Oder Konfirmanden wissen gar nicht, wie ihr Pate heißt.

Bekannt ist vielen Menschen ein Leben lang der Spruch, den sie einmal zu ihrer Konfirmation erhalten haben. Früher, als die Pfarrer noch die Konfirmationssprüche ausgewählt haben, wollten einige den ihnen zugedachten Vers schnell wieder vergessen. Heute, da die Konfis fast überall ihren Spruch selbst aussuchen dürfen, begleiten Pfarrerinnen und Pfarrer ihre Schützlinge dabei häufig – es ergibt wenig Sinn, ihnen nur eine Bibel zum Selberaussuchen in die Hand zu drücken. Bestimmte Sprüche haben für die Konfis Konjunktur.

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