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Frühstück

Nach Hause kommen sie irgendwie verändert

eöa / Peter BongardKöstlich und reichhaltig. Wenn die Frauen der Kirchengemeinde Montabaur auftischen, dann werden schmackhafte Speisen gereicht. Doch allein wegen des guten Essens kommt keine Frau zum Frauenfrühstück.

Montabaur . Eigentlich ist es nur ein Frühstück. Doch jedes Treffen hinterlässt bei den Frauen, die an ihm teilnehmen, Spuren. Und das schon seit 30 Jahren.

Genau 1200 Brote, 3500 Liter Fair-Trade-Kaffee, unzählige Kannen Tee und reichlich selbst gemachte Marmelade. In den vergangenen drei Jahrzehnten ist ordentlich was zusammengekommen. Doch der Erfolg des Frauenfrühstücks der Kirchengemeinde Montabaur lässt sich nicht in Zahlen messen. Es sind die Inhalte der Vorträge, die guten Gespräche und die schöne Gemeinschaft, die das Treffen seit 30 Jahren zu etwas ganz Besonderem machen. Nun feiert das Frauenfrühstück Geburtstag, und drei der jetzigen Organisatorinnen – Edith Althöhn, Uta Wiegand und Renate Koppe – erzählen, wie aus einer Idee ein Erfolgsmodell wurde, das zu Montabaur gehört wie der Kaffee zum Morgen.

Von Ernährung bis Depression

Die Vormittage etablieren sich, und das Interesse ist dermaßen groß, dass sich die Frauen fortan zehn Mal im Jahr treffen. »Nach einer Begrüßung und einer kurzen Andacht mit Gebet singen wir etwas und nehmen uns dann Zeit fürs gemeinsame Frühstück«, erklärt Renate Koppe. »Im Anschluss gibt es einen interessanten Vortrag.« In diesen Referaten geht es nicht nur um geistliche Themen. In den vergangenen Jahren sprachen die Referentinnen und Referenten auch über Dinge wie gesunde Ernährung, Naturheilkunde oder Depression und Demenz.

»Ach Mama, Du musst da hinfahren«

Die Besucherinnen wissen das zu schätzen: Im Durchschnitt kommen 60 bis 70 Frauen zu jedem Treffen – und zwar nicht nur aus Montabaur, sondern auch aus Orten wie Neuhäusel oder Westerburg. Renate Koppe glaubt den Grund dafür zu kennen: »Wahrscheinlich ist die Gemeinschaft das Besondere an dem Frauenfrühstück. Die Frauen strahlen, wenn sie nach rund zwei Stunden wieder nach Hause fahren. Als ich einmal nicht dabei sein konnte, sagten meine Kinder ganz erschrocken: ›Aber Mama – Du musst da hinfahren! Du kommst jedes Mal völlig verändert zurück!‹«Von Peter Bongard

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