Evangelische Sonntags-Zeitung

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der Evangelischen Sonntags-Zeitung zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

AngeboteÜbersicht
Menümobile menu

Angebote für die Babyboomer

Zwei für Stadt und Land

eöa/Nora HechlerZunächst führen Astrid Bardenheier (links) und Irmi Rieker führen zunächst Angebote für junge Senioren in der Schwalbacher Limesgemeinde und in Langehain ein, danach für den Rest des Dekanats Kronberg.

BAD SODEN. Die Kinder der 1950er und 1960er Jahre sind in großer Freiheit aufgewachsen. Das ist natürlich gut für sie – führt aber dazu, dass klassische Angebote an ihnen vorbeigehen. Irmi Rieker und Astrid Bardenheier machen sich Gedanken darüber, wie die Kirche diese Generation erreichen kann.

Ihr Motto heißt »Boomerang55 – Wir kommen zurück!« Die beiden Gemeindepädagoginnen Irmi Rieker und Astrid Bardenheier teilen sich eine der fünf Stellen der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) für Menschen jenseits der 55 Jahre. »Projektstellen 55+« nennen sich diese Arbeitsfelder, die auf fünf Jahre befristet sind.

Bardenheier und Rieker gehören beide zur Babyboomer-Generation. Zunächst führen sie in der Limesgemeinde in Schwalbach und der Kirchengemeinde Langenhain Angebote für ihre Generation ein. In diesen beiden Gemeinden haben sie ihren jeweiligen Dienstsitz – Bardenheier in Schwalbach, Rieker in Langenhain. Mit Bedacht hat sich das Dekanat als Dienstsitze Schwalbach mit seinem multikulturellen, städtischen Hintergrund und das ländliche Langenhain ausgesucht, um verschiedene Lebensräume abzudecken.

Austausch und Vernetzung

Rieker ist Koordinations-Leiterin des Evangelischen Kinder- und Familienhauses Langenhain und widmet sich mit einem 30-Prozent-Anteil dem neuen Projekt. Bardenheier, die bislang in der Seniorenarbeit des Mehrgenerationenhauses Eschborn tätig war, übernimmt einen 80-Prozent-Stellenanteil für das Pilotprojekt.

»Ein ganz wichtiger Teil unserer Arbeit wird die Vernetzung und der Austausch mit den Kirchengemeinden und Kommunen und anderen Anbietern wie der Diakonie oder der Evangelischen Familienbildung Main-Taunus sein, da wir keine konkurrierenden Angebote machen, sondern bereits Bestehendes ergänzen wollen«, erklärt Bardenheier.

Kinder, Eltern und Großeltern

Rieker, die bisher vor allem mit Kinder und deren Eltern gearbeitet hat, ist gespannt auf die Erweiterung ihres Tätigkeitsspektrums. »In meinem neuen Schwerpunkt der intergenerativen Arbeit werde ich jetzt auch die Großeltern im Kinder- und Familienhaus ansprechen und fragen, was ihnen wichtig ist«, sagt sie.

Wichtig sei, darin stimmen die beiden Projektstelleninhaberinnen überein, dass man niedrigschwellige Angebote mache, die projektorientiert seien, ohne dass man sich lange binden müsse. Denn die Babyboomer seien – anders als die Nachkriegsgeneration ihrer Eltern – in einer großen Freiheit aufgewachsen. Und daran könne man mit den Angeboten ansetzen.

Von Nora Hechler

Diese Seite:Download PDFDrucken

Ihre Ansprechpartnerin

Renate Haller (rh)
Chefin vom Dienst

Tel.: 069 / 92107-444
E-Mail

to top