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Harald Glööckler

Ein besonderer Zauber liegt in der Luft

D. SticklerHarald Glööckler zu Gast in der Friedenskirche.

Frankfurt. Harald Glööckler ist ein Mann, der provoziert. Dies hat auch sein Auftritt in der Friedenskirche gezeigt. Aber vor allem hat der Designer seine Besucher überrascht.

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Auf Weihnachten freut sich Harald Glööckler alle Jahre wieder. Das hängt nicht nur mit seinem Faible für alles, was glitzert und funkelt, zusammen. Noch mehr liebt der für seine extravaganten Objekte bekannte Designer den »besonderen Zauber in der Luft«, die »Ruhe und besinnliche Stimmung«.

Die Leute hetzen ja sonst so

Er genieße es, dass dann die übliche Hektik in den Hintergrund rückt. »Die Leute hetzen ja sonst immer nur von einem Ort zum anderen, niemand hat Zeit, nicht einmal, um dem anderen zuzuhören.« »Weihnachten ist wie ein guter Freund, der mich einmal im Jahr besucht«, brachte er in der Frankfurter Friedenskirche seine Beziehung zu dem Fest auf den Punkt.

So aktuell wie nie

Unter der Überschrift »Glööckliche Weihnachten« hatte das Go-Special-Team der Niederhöchstädter Andreasgemeinde zum Konzertabend mit Kathy Kelly und Jay Alexander sowie einem Talk mit dem Titelgeber eingeladen. Hierbei legte Harald Glööckler Schlagfertigkeit, Witz und Tiefsinn an den Tag. Wie er im Gespräch mit Pfarrer Karsten Böhm verriet, lese er an Heiligabend immer die Weihnachtsgeschichte, die eine Menge Botschaften für das alltägliche Leben enthalte. »Das Schicksal der Flüchtlingsfamilie ist so aktuell wie nie«, stellte er klar. Außerdem weise die biblische Erzählung von Jesu Geburt auf die Rolle des Menschen hin.

Versagen der Politik

Der wachsende Populismus etwa ist seiner Ansicht nach dem Versagen der Politiker geschuldet, denen es nur noch um den reinen Machterhalt gehe. Als Karsten Böhm zum Schluss noch von ihm wissen wollte, ob er an Weihnachten Gottesdienste besucht, konnte sich Harald Glööckler ein breites Grinsen nicht verwehren.

Lieber im Fernsehen

An seine Bekanntheit und eigenwillige Erscheinung erinnernd, zog er in Zweifel, dass dies dem Gottesdienst zuträglich wäre. »Ich würde wahrscheinlich die ganze Aufmerksamkeit auf mich ziehen«, gab der Exzentriker zu bedenken. Er schaue sich daher den Weihnachtsgottesdienst lieber im Fernsehen an.

Doris Stickler

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