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Haushaltsplan 2018

Finanzen und Fluglärm

Fotomontage: dpa/Klaus OhlenschlägerZum Greifen nah und laut: Ein Flugzeug über der Innenstadt von Frankfurt. Das Grundrecht auf freie Religionsausübung kann durch Lärm durchaus beeinträchtigt sein, lautet das Ergebnis eines Gutachtens, mit dem sich die Kirchensynode beschäftigt hat.

Die hessen-nassauischen Synodalen haben sich während ihrer Herbsttagung intensiv mit den Finanzen der Kirche beschäftigt. Sie setzten sich aber auch für eine ungestörte Religionsausübung ein.

Erstmals legte die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) der Synode eine kaufmännische Bilanz vor. Sie weist eine Summe von 2,045 Milliarden Euro auf. Hinzu kommt ein Treuhandvermögen für Gemeinden und Stiftungen in Höhe von knapp 800 Millionen Euro.

Die Rückstellungen für Pfarrer, Kirchenbeamte und deren Angehörige und Hinterbliebene belaufen sich auf 1,2 Milliarden Euro an Pensionsrückstellungen und 530 Millionen Euro für Beihilfen, sagte Finanzdezernent Heinz Thomas Striegler.

Der Haushalt für 2018 hat ein Volumen von 655 Millionen Euro. Den größten Einzelposten bilden dabei die Personalkosten mit mehr als 290 Millionen Euro.

Die Synode nahm auch ein wissenschaftliches Gutachten der Universität Mainz entgegen, das deutlich macht, dass Stille für die Religionsausübung einen hohen Stellenwert besitzt. Insbesondere Gottesdienste benötigten eine möglichst störungsfreie Umgebung ohne Lärmeinwirkung. Das Gutachten müsse künftig bei Planungen etwa des Frankfurter Flughafens mehr beachtet werden, forderte die Synode.

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