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Uganda

Gute Nachbarschaft

epd/Klaus PetrusEin Flüchtling holt sich in der Flüchtlingssiedlung Omugo im Norden Ugandas einen Sack Getreide. Fast 1,4 Millionen Menschen, vor allem aus dem Südsudan, suchen derzeit Zuflucht in Uganda.

Der Ansatz ist recht neu: Nothilfe für Flüchtlinge mit Entwicklungshilfe für Einheimische zu verbinden. In Uganda führt das zu einem gleichberechtigten Miteinander.

Sie erhalten Hilfe für den Anfang, sollen sich aber möglichst schnell selbst ernähren: In Uganda sind die Flüchtlinge den Einheimischen gleichgestellt, Flüchtlingslager gibt es nicht. Die Hilfesuchenden bekommen ein Stück Land zugewiesen, Saatgut und Geräte und sollen aktiv werden. Hütten bauen sie sich selbst.

Seit der Bürgerkrieg im Südsudan im vergangenen Sommer eskaliert ist, haben Hunderttausende ihr Heil in der Flucht gesucht. In Uganda leben derzeit rund 1,4 Millionen Flüchtlinge, die meisten von ihnen kommen aus dem Südsudan.

Die Flüchtlingssiedlungen im Norden Ugandas sind aufgebaut wie Städte. Die kommunalen Aufgaben übernehmen allerdings Hilfsorganisationen, koordiniert werden sie von Regierungsbeamten.

2016 hatte die UN-Vollversammlung beschlossen, Nothilfe für Flüchtlinge mit Entwicklungshilfe für die Einheimischen zu verbinden. Sie teilen die Fläche mit den Flüchtlingen, bekommen dafür aber neue Straßen und Schulen. Dennoch freut sich nicht jeder über die vielen Menschen aus dem Nachbarland.

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