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Tafeln

Hessische Landesregierung hilft Tafeln mit Zuschuss

epd-bild / Heike LydingEhrenamtliche Helfer der Frankfurter Tafel sortieren von Supermaerkten gespendete Lebensmittel im Auguste-Oberwinter-Haus in Frankfurt-Roedelheim.

Wiesbaden. Die hessischen Tafeln erhalten einen Zuschuss der Landesregierung, um die Versorgung Bedürftiger mit Lebensmitteln auch in Zeiten der Corona-Krise aufrecht zu erhalten.

Eine solche kurzfristige Unterstützung gab Sozialminister Kai Klose (Grüne) in Wiesbaden bekannt. Die einmalige Fördersumme soll nach seinen Angaben bis zu 1,25 Millionen Euro betragen. Ziel sei, dass die Infrastruktur der Tafeln weiterhin bestehen könne. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesverband hessischer Tafeln werde das Sozialministerium jetzt ein Konzept zur Verteilung der Gelder erarbeiten.

Die Tafeln in Hessen verteilen rund 25.000 Tonnen Lebensmittel

Durch die Ausbreitung des Coronavirus seien die Tafeln in eine schwierige Lage geraten, weil bislang erfolgte Lebensmittelspenden ausblieben, sagte Klose. Zudem gehörten viele dort tätige Ehrenamtliche der Risikogruppe älterer Menschen an, und es kämen bei den Tafeln oft mehrere Menschen auf engstem Raum zusammen, so dass das Aufrechterhalten der Ausgabestellen vielerorts nicht möglich gewesen sei. Deshalb seien die meisten Tafeln seit 20. März geschlossen. Die vom Landeskabinett beschlossene Überbrückungslösung solle deshalb dafür sorgen, dass die wertvolle Arbeit zur Unterstützung bedürftiger Mitbürger fortgesetzt werden könne.

Die Tafeln in Hessen verteilen nach eigenen Angaben rund 25.000 Tonnen Lebensmittel pro Jahr an  darauf angewiesene Menschen. «Wir hoffen, diese Menge trotz oder gerade wegen der Corona-Krise steigern zu können, da wir mit einem deutlichen Anstieg der Menschen, die zur Tafel kommen  müssen, rechnen», erklärte der Vorsitzende des Landesverbands der Tafeln Hessen, Willi Schmid. Er bedankte sich namens der Tafel-Mitarbeiter und besonders der bedürftigen Menschen für die zugesagte Landeshilfe. epd

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