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Theologe

Klaus Berger gestorben

epd/Thomas Rohnke /ArchivbildDer Theologe Klaus Berger bezeichnete sich als einen in der evangelischen Kirche lebenden Katholiken.

HEIDELBERG/FREIBURG. Er lehrte Neues Testament an der evangelischen Fakultät in Heidelberg war aber Katholik. Klaus Berger war ein viel gelesener Theologe, aber auch umstritten.

Der Heidelberger Theologe Klaus Berger ist tot. Wie der Herder-Verlag am Dienstag in Berlin mitteilte, starb er am Montagabend im Alter von 79 Jahren. Berger lehrte bis zu seiner Emeritierung rund 30 Jahre lang an der evangelischen Fakultät Heidelberg das Fach Neues Testament. Er gilt als einer der meistgelesenen theologischen Publizisten in Deutschland. Er verfasste rund 80 Bücher zu den Themen Bibel und Glaube.

Unverständnis in evangelischer Kirche

Berger wurde 1940 in Hildesheim geboren. Er galt als umstritten, weil er als überzeugter Katholik evangelisches Kirchenmitglied war und an einer evangelischen Fakultät lehrte. Berger war schließlich 2006 in die römisch-katholische Kirche wieder eingetreten. Dies hatte in der evangelischen Kirche für Unverständnis gesorgt.
Weil ihm in seiner Heimatkirche eine akademische Laufbahn verwehrt worden sei, trat der katholisch getaufte Berger nach eigenen Angaben Ende der 60er Jahre in die lutherische Kirche ein, um als Wissenschaftler arbeiten zu können. Er selbst bezeichnete sich einmal als einen »in der evangelischen Kirche lebenden Katholiken«.epd

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