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Nord-Nassau

Auf dieser Reise bleibt keiner fremd

Frauenfahrten

eöa/Sabine Hammann-GonschorekChristiane Löflund-Fries bereitet die Reisen mit viel Liebe zum Detail vor.

Westerburg . Die Angebote der Kirche sind umfassender, als viele denken. Sogar als Reiseveranstalter tritt sie auf. Und macht das richtig gut.

Es macht einfach großen Spaß, mit Frauen unterwegs zu sein und viel Neues zu lernen«. Seit einigen Jahren schon bietet Christiane Löflund-Fries zusammen mit der Evangelischen Erwachsenenbildung im Dekanat Westerwald Städte-reisen nur für Frauen an. »Stadt- oder Museumsführungen, denen man sich als Einzelperson oder zu zweit anschließen kann, sind zum Beispiel oft sehr allgemein gehalten. Wir buchen mit der Gruppe oft eigene Führungen zu interessanten Themen.«

Die besondere Rolle von Frauen

Dabei findet Christiane Löflund-Fries häufig Frührungen, die besonders die Rolle der Frau und ihre Lebenssituationen in der Geschichte thematisieren. »Bei unserer kommenden Reise im September nach Heidelberg wird uns eine Bürgersfrau durch die Stadt führen und plaudert aus dem Nähkästchen über die Lebensumstände von Arm und Reich.«

Vom Wasser und von der Luft aus

Es stehen zwei Tage in der ehemaligen kurpfälzischen Residenzstadt mit ihrer malerischen Altstadt am 14. und 15. September auf dem Programm. Die Teilnehmerinnen wollen die Stadt aus drei Perspektiven kennenlernen: Vom Wasser aus durch eine Schifffahrt auf dem Neckar, aus der Vogelperspektive von der Heidelberger Schlossruine und zu Fuß.

Viele Frauen melden sich mit Freundinnen an

»Ein bisschen gelaufen wird meistens schon,« sagt Löflund-Fries. Aber die Teilnehmerinnen von 50 bis 80 Jahren haben das Programm immer problemlos bewältigt. Was vielleicht auch daran liegt, dass, trotz des großen Lerneffekts, bei den nur zwei- oder dreitägigen Bildungsreisen, auch der gesellige Teil nicht zu kurz kommt. »Die Frauenfahrten sind immer sehr nett, offen und freundlich. Unsere gemeinsamen Abendessen sind angenehm kommunikativ.« Viele Frauen melden sich mit Freundinnen an, bleiben aber nicht für sich, sondern integrieren sich in die Gruppe, erlebt Löflund-Fries immer wieder: »So bleibt niemand fremd«. Von Sabine Hammann-Gonschorek

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