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Rhein-Main

Ab jetzt wird konkret verhandelt

»Neue Matthäuskirche«

Doris SticklerNoch sieht die Matthäuskirche so aus. Das wird sich ändern.

Frankfurt. Kürzlich hatte die Hoffnungsgemeinde ihre Pläne für die »Neue Matthäuskirche« vorgestellt. Ermöglicht werden sollen diese durch den Verkauf des Geländes drumherum. Interessenten soll es einige geben.

Die Frankfurter Kirche kann ihre Suche nach einem Käufer des Areals rund um die Matthäuskirche intensivieren. Die Synodalen stimmten auf ihrer Tagung mit fünf Gegenstimmen und sieben Enthaltungen für eine Änderung des Beschlusses von 2007, der dies ermöglicht. Der Regionalverband plant mit der Hoffnungsgemeinde auf dem Areal Friedrich-Ebert-Anlage/Hohenstaufenstraße einen neuen kirchlichen Standort zu errichten. Gedacht ist an ein Gebäude, das Kirche in der Großstadt repräsentiere.

Der Turm ist ein Symbol

Die »Neue Matthäuskirche« soll um den Turm der alten Kirche herum gebaut, der verbleibende Teil des Geländes an einen Investor verkauft werden. Stadtdekan Achim Knecht erklärte, der Turm mit seinem goldenen Kreuz sei eine Mahnung in der Hochhausstadt. Er stelle den Menschen in den Mittelpunkt. »Der Turm ist zu einem Symbol für die Kirche in der modernen Gesellschaft geworden. Diesen Kirchturm zu erhalten, ist zudem mehr als Symbolpolitik«, sagte Knecht und wies auf die Arbeit der Gemeinde in den künftigen Räumen hin.

Es kommt ein »Plan B«

Ursprünglich war geplant gewesen, das Areal rund um das alte Polizeipräsidium samt der Kirche zu verkaufen. Der Käufer sollte die Kirche erhalten und fortan für ihren Unterhalt zuständig sein. Doch die Gespräche mit Interessenten führten zu keinem Ergebnis, sagte die Leiterin der Bauabteilung, Friederike Rahn-Steinacker. Daher habe man gemeinsam mit der Gemeinde an einem »Plan B« gearbeitet. Wie die »Neue Matthäuskirche« künftig aussehen soll, darüber entscheidet ein Architekturwettbewerb (wir berichteten).

Die Suche nach dem Käufer

Allerdings muss zunächst ein Käufer für das rund 2550 Quadratmeter große Grundstück gefunden werden. »Die Zeit ist günstig, einen Käufer zu finden«, sagte Rahn-Steinacker. Aus dem Verkaufserlös soll unter anderem die neue Kirche und ihr Erhalt finanziert werden. Darüber hinaus soll ein Teil den übrigen Frankfurter Kirchen zu- gutekommen. Zunächst wolle sie Sondierungsgespräche mit möglichen Investoren führen, sagte Rahn-Steinacker. Anschließend starte ein Bieterverfahren. Sobald sich ein Käufer herauskristallisiere, werde ein konkreter Verkaufsbeschluss der Synode vorgelegt.

Von Stefanie Bock

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