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Ian Anderson

Auf der Suche nach dem Geist

privatIan Andersson von Jethro Tull.

Frankfurt . Rund um Weihnachten verschlägt es Menschen in Kirchen, die sie das ganze Jahr über nicht betreten würden. Geht es nach Musiker Ian Anderson nehmen sie von diesen seltenen Besuchen jedoch etwas Entscheidendes mit.

Doris SticklerIan Anderson und sein Flötenspiel haben es Pfarrer Olaf Lewerenz seit Jahren angetan. Stolz zeigt er seine Plattensammlung.

In seiner Jugend war Olaf Lewerenz ein großer Fan der britischen Rockband Jethro Tull. Einige Schallplatten hütet er bis heute. Dass die Gruppe in den 1970er Jahren Kultstatus errang, hing mit der eigenwilligen Musik und vor allem mit ihrem Querflöte spielenden Frontmann Ian Anderson zusammen. Als sich ein Herr gleichen Namens bei dem Pfarrer für Stadtkirchenarbeit meldete und ihm vorschlug, ein Konzert in der Katharinenkirche zu geben, dachte er zunächst: »Da will mich jemand veräppeln.« Auf den Anruf im Frühjahr folgten einige Mails, im November wurde es konkret.

Mit der Flöte unter Arm über die Zeil

In der Alten Oper zu Gast, wollte Ian Anderson bei dieser Gelegenheit das Gotteshaus an der Hauptwache anschauen. Zwar nach wie vor an der Identität des Mannes zweifelnd, sagte Olaf Lewerenz einem Treffen zu und wurde positiv überrascht. »Zum verabredeten Zeitpunkt kam Ian über die Hauptwache geschlendert, seine Flöte gut verpackt unter dem Arm.«

Auftritt in der Sankt Katharinenkirche

Aus der Begegnung resultierte dann das »Jethro Tull Christmas Concert performed by Ian Anderson«. Von vier Musikern begleitet, wird er am 30. November in der Sankt Katharinenkirche eine Mischung aus Jethro Tull-Klassikern und Interpretationen englischer und deutscher Weihnachtslieder präsentieren – wie früher balanciert er bei seinem Flötenspiel auf einem Bein. Von Doris Stickler

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