Evangelische Sonntags-Zeitung

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Kita Bessungen feiert Jubiläum

Drei Puppen und gefärbte Kirschkerne

privat/Wagia SchokuriRebekka Isabel (links) und Sophie sind voll und ganz beschäftigt mit dem Puppennachwuchs im Rollenspielraum.

DARMSTADT. Ganz bescheiden waren die Anfänge, als 1844 in einer Lehrerwohnung im alten Rathaus die Kleinkinderbewahranstalt in Bessungen gegründet wurde. 175 Jahre später blickt die Kindertagesstätte der Petrusgemeinde auf eine bewegte und bewegende Geschichte zurück.

eöa/Rebecca KellerKitaleiterin Natalie Hofbauer und Pfarrer Stefan Hucke schauen sich historische Bilder an.

Die Kita in Bessungen entspricht heutigen Standards. Sie bietet Platz für 85 Kinder im gemeindeeigenen Gebäude in der Niederstraße 16a. Vor acht Jahren kam eine Krippengruppe für unter Dreijährige hinzu. Die Kinder lieben ihre Kita. Was sie am meisten mögen? »Unser Piratenschiff«, befindet Lars (5) ganz klar. Das konnte die Kita auch dank der Initiative des Elternfördervereins anschaffen. Julius (3) mag das Essen gern, am liebsten »Leberwurst und Frischkäse zum Frühstück«.

Mimi wünscht sich möglichst viele Pflaster

Und was wünschen sich die Kinder für ihre Kita zum Geburtstag? »Einen riesengroßen Baum, so groß wie der Kindergarten«, wünscht sich Lukas (5). Mimi (3) hätte gern »viele Pflaster, wenn man sich beim Spielen Aua macht«, Louise (5) möchte am liebsten »ein Kindergartenpferd zum Kuscheln«.

Der Pfarrer freut sich immer über den Besuch der Kinder

Wir arbeiten nach dem teiloffenen Konzept«, sagt Natalie Hofbauer. Seit drei Jahren leitet sie die Einrichtung. Es gibt jeden Tag einen gemeinsamen Start und Abschluss in der Gruppe, einen festen Gruppentag in der Woche sowie eine feste Bezugserziehungsperson. Ansonsten können die Kinder frei entscheiden, wo und was sie spielen.

Der Nachwuchs soll Tiere in der Kirche finden

Besondere Bedeutung haben Feste wie Weihnachten, Ostern, Erntedank, Laternen- und Sommerfest. Gern besuchen die Dino-Kinder im Jahr, bevor sie in die Schule kommen, den Pfarrer. »Ich freue mich immer, wenn ich den Kindern die Kirche zeigen darf«, erzählt Stefan Hucke. Er ist seit knapp acht Jahren Pfarrer der Petrusgemeinde. Dann geht es etwa darum, Tiere in der Kirche zu finden oder die Instrumente vorzustellen. Auch die Figur des Petrus spielt eine Rolle. Gern feiert der Seelsorger Gottesdienste mit den Kindern und ihren Familien.

300 Bewerbungen für 25 frei werdende Plätze

Es beeindruckt Natalie Hofbauer, dass viele Familien tief verwurzelt sind mit ihrer Kita. Viele Eltern waren selbst als Kinder hier. »Da gibt es viele positive Erinnerungen und Emotionen«, sagt die junge Leiterin. Sie schätzt vor allem die wertschätzende Atmosphäre in ihrer Einrichtung. Die Kita ist begehrt, gibt es doch rund 300 Bewerbungen für 25 frei werdende Plätze.esz/Rebecca Keller

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