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Krippe: Schutz für Schafe

Ihn faszinieren die großen Hände

eöa/Berndt BiewendtDer Künstler und die Hirten: Kazimierz Kowalczyk und seine Ehefrau Beata strahlen um die Wette.

ZOTZENBACH. Der Mannheimer Künstler Hans-Peter Schwöbel hat familiäre Wurzeln in Zotzenbach. Die Figuren der Krippe, bestehend aus Maria, Josef, dem Jesus-Kind, den Heiligen Drei Königen und drei Schafen, begeisterten ihn. Gemeinsam mit seiner Frau Susanna Martinez spendete er knapp 2000 Euro für Bewachungspersonal, damit alles seine gute Ordnung hat.

Aus den alten ausrangierten Balken des Glockenturms der Kirche in Zotzenbach hatte der polnische Künstler Kazimierz Kowalczyk im vergangenen Jahr eine Krippe geschnitzt – mit Maria, Josef, dem Jesus-Kind, den Heiligen Drei Königen und drei Schafen – eines davon ein schwarzes Schaf. Diese Krippe hatte den Mannheimer Kabarettisten, Essayisten und Sozialwissenschaftler Hans-Peter Schwöbel, der familiäre Wurzeln in Zotzenbach hat, in Begeisterung versetzt.

Heilige Drei Könige faszinieren mit Bärten

»Die Figuren sind etwas ganz Besonderes. Maria ist leicht gebeugt, Josef hat große, nach oben schauende Augen. Faszinierend sind die großen Hände. Das hat für mich zeichenhafte Bedeutung«, sagte Hans-Peter Schwöbel, den auch die Heiligen Drei Könige mit ihren imposanten Bärten überzeugt hatten.

Der Hirtendienst keine reine Männersache mehr

Nur die Schafe waren herrenlos und liefen immer Gefahr, sich zu verirren. Von den auf das Jesus-kind fixierten Heiligen Drei Königen wäre dauerhaft keine angemessene Betreuung der Schafe zu erwarten gewesen. Da muss etwas geschehen, dachte sich Schwöbel und spendete gemeinsam mit seiner Frau Susanna Martinez knapp 2000 Euro für zwei Hirten und eine Hirtin. Die Letztere soll deutlich machen, dass Wachdienst keine reine Männersache mehr ist und moderne Zeiten angebrochen sind.esz

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