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Gymnasium

In der Schule für die Kirche werben

eöa/Peter BongardPfarrer Peter Wagner und rechts hinter ihm Pfarrerin Swenja Müller während der Andacht.

BAd Marienberg. In der Schule kommen Pfarrer mit Jugendlichen in Kontakt, die sie vielleicht sonst nie treffen würden. Diese Chance gilt es zu nutzen. Wie, erklärte in Bad Marienberg Christoph Meier.

Das Evangelische Gymnasium Bad Marienberg war der Gastgeber der jüngsten Konferenz des Dekanats Westerwald. Gemeinsam mit rund 500 Schülerinnen und Schülern feierten die Dekanatsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter zunächst eine Andacht, die Pfarrerin Swenja Müller und Pfarrer Peter Wagner leiteten. Das Team des Dekanats widmete sich anschließend in kleinerer Runde den Themen Religions- und Konfirmandenunterricht. Christoph Meier vom Kirchlichen Schulamt Mainz sprach mit den Pfarrerinnen und Pfarrern über deren Erfahrungen im Schuldienst und die Herausforderungen, die diese Aufgabe mit sich führt.

Präsenz zeigen

»Ich ermutige Sie, Präsenz in der Schule zu zeigen – sowohl im Schulgottesdienst als auch im Unterricht«, sagte Meier. »Denn Präsenz zeigen hilft, Beziehungen zum Kollegium und zu den Schülern zu knüpfen.«

Stärken nutzen

Außerdem riet Meier den Pfarrerinnen und Pfarrern, strukturiert und mit schülerorientiertem Denken in den Unterricht zu gehen. »Nutzen Sie Ihre Stärken, zu denen auch das freie Erzählen biblischer Geschichten, das gemeinsame Gebet und das Singen gehört. Denn auch im Schuldienst werben Sie für Ihr Amt und für die Kirche.«

Angeregte Diskussion

Anschließend diskutierte die Pfarrerschaft weiter und sprach unter anderem über den Stellenwert des Religionsunterrichts im Verhältnis zum Ethikunterricht, über die Chancen im Umgang mit muslimischen und konfessionslosen Kindern oder über die Koordination von Schule und Konfirmandenunterricht.

Von Peter Bongard/esz

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