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Ausstellung

Kirche beteiligt sich an »Kunstansichten«

esz/privatDas Hohelied wie es die Künstlerin Gabriele Kunz sieht.

Offenbach. Ateliers, Werkstätten und Sammlungen öffnen an diesem Wochenende bis Sonntag, 26. Mai, ihre Türen zu den Offenbacher Kunstansichten. An mehr als 50 Orten im Stadtgebiet werden Arbeiten von Künstlerinnen und Künstlern ausgestellt, wie in den vergangenen Jahren auch in den beiden evangelischen Innenstadtgemeinden, der Stadtkirche und der Französisch-reformierten Kirche.

Die Offenbacher Künstlerin Gabriele Kunz stellt in der Stadtkirche, Herrnstraße 44, Arbeiten zu biblischen Themen aus. Motto ihrer Schau ist das Psalmwort »Der Herr ist mein Hirte«. Zu sehen sind Gemälde und Arbeiten zu Psalmen und zum Hohelied, aber auch Engel oder Friedenstauben. »Einige der rund 15 Bilder waren bisher noch nicht öffentlich zu sehen«, sagt Kunz. Gabriele Kunz ist seit 1991 als freischaffende Künstlerin tätig. Ihre farbenfrohen Werke hat sie bereits in zahlreichen Ausstellungen der Öffentlichkeit präsentiert. Mit ihren Bildern will die Offenbacherin die Fanatasie ihrer Betrachter anregen, will oft das Unsichtbare, das was sich hinter der realen Welt befindet, darstellen.

Am Wochenende zu sehen

Die Ausstellung ist samstags von 16 bis 22 Uhr und sonntags von 13 bis 19 Uhr geöffnet. Am Samstag spielt ab 19 Uhr zudem der Songwriter Paul Batchelor zur Ausstellung, am Sonntag ab 15 Uhr Adrian Kunz am Klavier.

Arbeiten von Menschen mit Handicap

Das Netzwerk Inklusion stellt zu den Kunstansichten in der Französisch-reformierten Kirche, Herrnstraße 43, aus. Zu sehen sind Arbeiten von Künstlern und Gruppen mit Behinderung. »Das Thema Behinderung kam bisher bei den Kunstansichten nicht vor, daher war es uns wichtig, auch Arbeiten von Menschen mit Handicap zu zeigen«, sagt Dorothea Terpitz vom Netzwerk Inklusion. Gezeigt werden Fotografien der autistischen Fotografin Ewa Zintz, Bilder des Fröbelschülers Yannick Sommer oder Zeichnungen von Philipp Koch. Außerdem werden Fotos und Bilder von Teilnehmern der Selbsthilfegruppe »Lebbe gehd waider« und der Werkstätten Hainbachtal gezeigt.

Großes Rahmenprogramm

»Wir haben zur Ausstellung ein großes Rahmenprogramm mit Vorträgen und Führungen organisiert«, sagt Terpitz. Damit die Ausstellung barrierefrei ist, wird samstags ein Gebärdendolmetscher Vorträge und Führungen begleiten. Zu sehen ist die Ausstellung samstags von 16 bis 20 Uhr und sonntags von 13 bis 17 Uhr.Von Frank Sommer

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