Evangelische Sonntags-Zeitung

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Mit Stein zum Europa-Gottesdienst

pixnio; eöa/Rebecca KellerDie Idee von Europa ist die Hoffnung auf Frieden. Sylvia Richter (von links), Christoph Klock, Jochen Partsch und Bernd Lülsdorf beim Steineversenken.

DARMSTADT. Gäste aus Gyönk in Ungarn, Troyes in Frankreich, Chesterfield in England, Graz in Österreich, Plock in Polen, dem sächsischen Freiberg, Saanen in der Schweiz, Ushgorod in der Ukraine und Liepaja in Lettland gestalteten gemeinsam mit den Darmstädter Freunden einen Gottesdienst für Frieden und Gerechtigkeit.

Einen Stein nach dem anderen drücken die Gäste in den frischen Beton. Am Ende ergibt sich ein Kreis aus zehn verschiedenen Pflastersteinen, kleinen und großen, behauenen und belassenen, angeordnet wie ein Weg, der zueinander führt. Jede Delegation der Partnerstädte Darmstadts, die zum Europa-Wochenende gekommen war, hatte einen Stein aus ihrem Heimatland eigens für diesen Gottesdienst mitgebracht. Im Rahmen der Liturgie traten jeweils Vertreterinnen und Vertreter der Delegationen mit ihrem Stein nach vorn und sprachen ein kurzes Gebet. Dann ließ Bernd Lülsdorf, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Darmstadt, der sich die Aktion ausgedacht hatte, den Stein mit Hammer und Handschuhen in den frisch angerührten Beton.

Alle singen »Shalom chaverim«

Dazwischen sangen die mehr als 100 Gottesdienstbesucherinnen und -besucher das israelische Friedenslied »Shalom chaverim«. Darunter waren Gäste aus Gyönk in Ungarn, Troyes in Frankreich, Chesterfield in England, Graz in Österreich, Plock in Polen, dem sächsischen Freiberg, Saanen in der Schweiz, Ushgorod in der Ukraine und Liepaja in Lettland. Oberbürgermeister Jochen Partsch brachte aus Darmstadt einen Stein nach vorn und sprach ein Gebet für Frieden in Europa. Auch Bürgermeister Rafael Reißer, Sozialdezernentin Barbara Akdeniz und Dekanin Ulrike Schmidt-Hesse sowie Mitglieder aus den ACK-Gemeinden nahmen an dem Gottesdienst teil.

Volksweisen vom Handorgel-Duo

Die Feier, die ursprünglich unter freiem Himmel geplant war, musste kurzfristig ins Trockene verlegt werden. So begrüßte ein Handorgel-Duo aus der Schweizer Partnerstadt Saanen die Gottesdienst-Gemeinde im »HUB 31«, dem städtischen Technologie- und Gründerzentrum, mit Volksweisen aus ihrer Heimat. Christoph Klock, stellvertretender Dekan des katholischen Dekanats Darmstadt, hieß die internationalen Gäste willkommen.esz/Rebecca Keller

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