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Initiative 55plus-minus gewinnt landesweiten Ideenwettbewerb

Preis für digitales Ehrenamt

Staatskanzlei RLP/DingesDieter Zorbach und Reimund Heuser (Dritter und Vierter von links) sind stolz auf die Auszeichnung.

MAINZ. Mit der App »Mein Dorf 55 plus – Trotz Alter bleibe ich!« zeigt die Inititative 55 plus-minus: Ehrenamt geht auch digital.

Die Initiative 55plus-minus im Dekanat Nassauer Land ist in Mainz beim Ideenwettbewerb »Ehrenamt 4.0« ausgezeichnet worden. Anlässlich des Digitalforums des Landes Rheinland-Pfalz wurden die Projekte vorgestellt. Dieter Zorbach und Reimund Heuser von der Initiative nahmen die mit 1000 Euro dotierte Auszeichnung entgegen.

Ehrenamt und Digitalisierung ergänzen sich perfekt

Der Wettbewerb wurde zum dritten Mal ausgeschrieben und erfreue sich mit 48 Bewerbungen einer wachsenden Resonanz. Selbstverständlich lebe das Ehrenamt vom direkten Kontakt. Dennoch könnten sich Ehrenamt und Digitalisierung perfekt ergänzen, erklärte Staatssekretär Randolf Stich bei der Prämierung der zehn besten Projekte, die von einer Jury ausgewählt worden waren.

Mit der App »Mein Dorf 55 plus – Trotz Alter bleibe ich!« ermutige und begleite die Initiative 55plus-minus generationenübergreifend Interessierte bei der Kontaktpflege sowie beim Kennenlernen der digitalen Medien, heißt es in der Jury-Begründung. Im 15. Jahr ihres Bestehens ist die ehrenamtlich aktive Initiative zu einer bekannten Plattform geworden, die Menschen in den Regionen des Nassauer Landes zusammenbringt.

Ein gutes Zusammenwirken von Jung und Alt

Die App weist zunächst in Richtung der Menschen der älteren Generation, die Impulse suchen, um nicht wegen mangelnder Unterstützung oder wegen des Rückgangs an zwischenmenschlicher Nähe den Umzug in ein Seniorenheim zu erwägen. Die Initiative erkennt, dass sich das Alleinsein nicht nur auf ältere Menschen beschränkt. Daher ist der Blick der Community auf die Entwicklung der App auch wichtig, dass gutes Leben ebenso das gute Zusammenwirken zwischen Jung und Alt braucht. Derzeit ist die Initiative dabei, die App auch bei jungen Leuten und sogar bei Schülern in der Region bekanntzumachen.

Bernd Christoph-Matern

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