Evangelische Sonntags-Zeitung

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Seit mehr als 50 Jahren an der Orgel

Ruth Schultheis spielt, so lange Gott will

eöa/Yvonne Schnur

MONHEIM. Musikalisch ist Ruth Schultheis ein Multitalent. Auch in anderen Bereichen stellt sie ihr Schaffen in den Dienst ihrer Gemeinde.

Eigentlich brauche ich keine Ehrung, ich mache das doch gern«, stellt Ruth Schultheis klar. Sie ist seit mehr als 50 Jahren nebenamtlich als Organistin tätig. Nun wurde sie in der Kirche im Monsheimer Ortsteil Kriegsheim für ihr Engagement im Gottesdienst geehrt.

Immer unterwegs

»Frau Schultheis erreichen Sie nur mobil, die ist immer unterwegs«, lautet die Auskunft der Kirchengemeinde. Und das mit ihren knapp 70 Jahren. Doch zwischen einem Geburtstagbesuch, den die Monsheimerin als Kirchenvorsteherin übernimmt, und dem Fahrdienst zum Seniorentreff ergibt sich doch ein Moment für ein Gespräch.

»Die Musik hält mich fit«, sagt sie. Mit zwölf Jahren erhielt sie Orgelunterricht vom damaligen Kantor der Hochheimer Bergkirche, Lothar Hechler. Als dieser an die Lutherkirche wechselte, wurde diese Kirche ihr Übungsplatz. Sie spielte auch während Gottesdiensten in der Dreifaltigkeitskirche, leitete eine Blockflötengruppe, einen Frauenchor und mehrere andere Chöre. Neben Orgel, Klavier und Blockflöte zählen auch die Tischharfe und die heute kaum noch gespielte Melodica zu ihrem Repertoire. Nach dem Studium der Sing-, Jugend- und Volksmusik am Mannheimer Konservatorium und der Hochschule für Musik unterrichtete sie 38 Jahre lang an der Musikschule in Ludwigshafen.

Gute Stimmung

Für den Monsheimer Männerchor ist sie noch tätig, beim Seniorentreff sorgt Schultheis am Klavier für gute Stimmung, die Orgel spielt sie heute in erster Linie während der Gottesdienste der Kirchengemeinde Monsheim, Kriegsheim und Hohen-Sülzen. Auch während Taufen und Trauerfeiern in den Gemeinden sorgt sie für den richtigen Ton. »Solange der liebe Gott will, bleibe ich noch eine Weile.«

Von Yvonne Schnur

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