Evangelische Sonntags-Zeitung

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Aktiv geht es leichter

Zu Hause beweglich bleiben

Foto: Diakonisches WerkSchön hoch die Arme: Herta Schüppel (links) bewegt sich nach Anleitung der ehrenamtlichen Besucherin Angelika Kämmerer.

MICHELSTADT. Immer mehr Menschen werden älter. Sie wünschen sich, dass ihre körperliche und geistige Vitalität möglichst lange erhalten bleibt.

Wer rastet, der rostet«, sagt der Volksmund. Das ist etwas dran. Wer beweglich bleiben möchte, körperlich wie geistig, sollte etwas tun für sich. Aber nicht immer fällt es leicht, sich selber zu motivieren und den inneren Schweinehund zu überwinden, um aktiv zu werden. Gerade, wenn die Beweglichkeit schon etwas eingeschränkt ist und man Schmerzen hat, fällt es schwer, sich zu bewegen oder unter Menschen zu gehen. Die Menschen sehnen sich eher nach dem Fernsehsessel als nach einem Spaziergang an der frischen Luft.

Einschränkungen und Angst führen oft zum Rückzug

Kraftverlust, Verschleißerkrankungen des Skelettsystems, nachlassendes Hör- und Sehvermögen, Einschränkungen des Herz-Kreislauf-Systems und auch Nebenwirkungen von Medikamenten können Beschwerden wie Schwindel, Müdigkeit, Gedächtnisverlust und Nachlassen der Mobilität hervorrufen. Die Einschränkungen sowie die Angst vor Stürzen führen oft zum Rückzug. Die Einsamkeit nimmt zu.

Regelmäßige Bewegung und Übungen helfen sehr

Studien bestätigen, dass zwei Drittel der frühzeitigen altersbedingten Einschränkungen durch regelmäßige Bewegung und gezielte Übungen verhindert beziehungsweise hinausgezögert werden können. Körperliche Aktivität wirkt positiv auf den ganzen Menschen: auf Körper, Geist und Seele. Muskelerhalt und verbesserte Beweglichkeit verringern auch das Sturzrisiko und sorgen so für mehr Sicherheit und Selbstständigkeit in den eigenen vier Wänden.

Jede Woche kommt netter Besuch ins Haus

Hier setzt ein Projekt des Diakonischen Werks an. AGIL heißt es. Die Abkürzung steht für: Aktiv geht’s immer leichter. 52 bebilderte Karten zeigen Bewegungsübungen für den alltäglichen Gebrauch, im Sitzen oder Stehen auszuführen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer müssen sich nicht alleine zu Hause aufraffen. Jede Woche kommt netter ehrenamtlicher Besuch, um die Übungen gemeinsam auszuprobieren und abzustimmen, welche Bewegungen gerade am besten sind. esz

Die nächste AGIL-Schulung vom Landessportbund Hessen e.V, Projektpartner des Diakonischen Werkes, ist am 28. September im Diakonischen Werk Odenwald, Bahnhofstraße 38, 64720 Michelstadt. Mehr unter 0 60 61/96 50–117 oder E-Mail elke.boss@dw-odw.de.

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