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Brexit und Nordirland

»Der schlechteste aller Deals«

Foto: dpa/Gareth FullerDemontage: Der bröckelnde Stern verursacht Risse im Gesamtgebilde. Ein Blick auf das monumentale Werk des britischen Künstlers Banksy, das er auf eine Hauswand in der Hafenstadt Dover gemalt hat.

Täglich gibt es neue Nachrichten zum bevorstehenden Austritt der Briten aus der Europäischen Union, eine Regelung mit der EU ist aber nicht in Sicht. Das besorgt Protestanten in Irland und Schottland.

Einen Rest Hoffnung auf einen Verbleib der Briten in der EU hat Stephan Arras noch. Der Pfarrer der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Irland hält den Brexit für den »schlechtesten aller Deals«. Kommt gar der ungeregelte Austritt aus der EU, der harte Brexit, »dann haben wir eine EU-Außengrenze mitten in unserem Gemeindegebiet«.

Arras, ehemaliger Dekan des Dekanats Odenwald, befürchtet für diesen Fall gewalttätige Ausschreitungen an der Grenze und auch ein Wiederaufflammen des Nordirland-Konflikts.

Verzweiflung in Schotttland

Die Menschen in seinem Gemeindegebiet, das sich über die gesamte irische Insel erstreckt, hätten Sorge um die wirtschaftliche Entwicklung nach dem Brexit. Die Nordiren fürchteten, dass für die dann verlorenen EU-Land wirtschaftszuschüsse Großbritan nien nicht einspringen wird.

Wirtschaftliche Sorgen treiben auch die Menschen in der Gemeinde von Verena Jantzen um. Die Pfarrerin der Evangelischen Gemeinde deutscher Sprache in Schottland und Nordost-England beschreibt die Stimmung der Menschen von »angespannt bis völlig verzweifelt«.

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