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»Faithful 8« besucht Indien

»Du bist gut!«

esz / privatAls »magisch« beschreiben die Mitglieder von »Faithful 8« ihr Konzert in Nordindien.

BAD VILBEL. Absoluter Höhepunkt des Besuchs der Gäste aus Deutschland war ein Konzert vor Hunderten Menschen. Bis dahin mussten sie sich mit Fragen auseinandersetzen, die in Indien ein ganz anderes Gewicht haben als hierzulande.

esz/privatDie deutschen Gäste bringen sich – wie hier Ulrike Mey – mit Predigten ins indische Gemeindeleben ein.

Im Rahmen der noch relativ jungen Partnerschaft zwischen der Christuskirchengemeinde Bad Vilbel und der Christchurch im nordindischen Amritsar hat eine Delegation aus Bad Vilbel die indische Stadt besucht. Die Band »Faithful 8« – neben Ochs bestehend aus Annika Küss, Lena Mebus, Vivien Wicke, Max Hoffman, Johannes Freiling, Julius Wicke und Thorsten Mebus –, unterstützt und komplettiert durch Jakob Zehner, Sascha Reichel, Hannah Neumeier, Gabi Meudt-Walter, Reinhard Walter und Pfarrerin Ulrike Mey, machte sich auf den Weg nach Indien.

Durch Musik Glauben teilen

»Unser Bandbeitrag soll sein, gemeinsam vor allem durch Musik Glauben zu teilen«, hatten die Teilnehmer der Reise im Vorfeld überlegt. Daher bestand die Gruppe vornehmlich aus jungen Musikern, die in unterschiedlichen Bands der Christuskirche spielen. Ferner galt es, diverse Veranstaltungen, Bibelarbeiten und Gottesdienste durch Musik, Predigt und Bibelarbeit mitzugestalten. Es stellten sich Fragen, die in Indien ein ganz anderes Gewicht haben als hierzulande. Wie eigentlich eine Gitarre aus dem Probenraum dorthin kommen soll, zum Beispiel. Oder in welcher Sprache die Band die Lieder singen soll.

Glaube und Musik verbinden

Mit Blumenketten empfingen die indischen Gastgeber die Bad Vilbeler am Flughafen. Für ein klein wenig Anspannung sorgte dann noch der in Indien übliche Verkehr. Lautes Hupen überall, Kühe auf den Straßen und ganz einfach unheimlich viele Menschen. Neben dem Erkunden der Umgebung und der Stadt Amritsar mit ihrem Goldenen Tempel, dem Hauptheiligtum der Sikhs, stand die interkulturelle und besonders auch die religiöse Begegnung im Vordergrund .

Die Mitreisenden wirkten an zwei Sonntagen im örtlichen Gottesdienst mit und brachten sich hier mit Predigt, Gebeten und moderner geistlicher Musik ein. »Es brauchte ein, zwei Lieder, bis alle tatsächlich realisierten: Das hier ist nicht der Probenraum – wir sind mitten in Indien und machen zusammen Musik«, erinnert sich Gemeindereferent Thorsten Mebus.

Begegnungen im Mittelpunkt

Die Begegnung mit einzelnen Menschen stand bei den Besuchen einiger Dörfer im Umland von Amritsar im Vordergrund. Die Gruppe besuchte Projekte, die mit sogenannten Mikrokrediten Menschen eine neue Lebensperspektive eröffnen sollen. Der Wille der Menschen, das Leben trotz bitterer Armut zu meistern, die spürbare Lebensfreude und der Umstand, dass schon geringe finanzielle Mittel ganze Familienexistenzen sichern, hinterließen bei den jungen Besuchern nachhaltigen Eindruck.

Absoluter Höhepunkt des Besuchs war schließlich das Konzert der »Faithful 8«. Trotz Temperaturen von knapp 40 Grad waren alle der 700 Stühle besetzt. »Es war magisch«, beschreiben die Musiker das Konzerterlebnis. »Und ein irres Gefühl, als Bühnenhintergrund ein sechs mal drei Meter großes Banner mit unserem Bandnamen zu sehen.« Die Band stand knapp zwei Stunden auf der Bühne, teilte ihre persönlichen Gedanken zu einzelnen Liedern, spielte zusammen mit einer einheimischen Gruppe indische Lieder und stellte sogar fest, dass auch das eine oder andere deutsche Lied schon in den Köpfen der Leute verankert war. Der Refrain zu »Du bist gut!« kam bald aus allen Mündern.

Von Manfred Engel

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