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Lutherdenkmal

Ein Scherenschnitt im Ort

Thorsten SchneiderAndreas Kopp (rechts) und Sergej Niederhaus, Werkstattleiter der Firma Glas-Peters in Paderborn, betrachten Teile des Glaskeils.

Langen. Eine Skulptur des Reformators Martin Luther, die der Künstler Andreas Kopp geschaffen hat, wird der Öffentlichkeit übergeben.

A uf Augenhöhe mit Martin Luther: Am Reformationstag erhält der Lutherplatz eine Skulptur des Reformators. Rund 1,90 Meter hoch und aus zehn Millimeter dickem Cortenstahl ist die Figur des deutsch-niederländischen Künstlers Andreas Kopp. Die Figur wird weder zentral auf dem Platz noch auf einem Sockel aufgestellt. »Sie steht dezentral auf dem Lutherplatz und ermöglicht eine Begegnung mit Luther im Alltag«, sagt Kopp.

Luther und die Reformation

Die Skulptur ist dreiteilig: Die Silhouette Luthers wird von einem rund zwölf Zentimeter breiten Glaskeil geteilt. »Das Denkmal heißt ja ›Luther und die Reformation‹ und nicht einfach ›Luther‹«, sagt Kopp, deshalb müsse auch die Reformation und der Glaube künstlerisch dargestellt werden. »Das Glas kann als die göttliche Botschaft, die vom Himmel kommt, gesehen werden«, sagt er. Der Glaskeil ist trapezförmig, zum Dreieck wird er erst an einem imaginären Punkt über Luthers Silhouette. Zwischen 300 und 400 Kilo schwer ist die Skulptur, der Stahl werde nach einigen Monaten einen dunklen Rostton annehmen. »Dann ist Luther wie ein Scherenschnitt im Stadtbild zu sehen, an seiner charakteristischen Silhouette erkennen wir Luther ja«, sagt Kopp.

Die Figur hinter der Botschaft

Landrat Oliver Quilling (CDU), Bürgermeister Frieder Gebhardt (SPD) und Pfarrer Steffen Held feierten den Siegerentwurf. »Als doppelter Schattenriss ist das Denkmal einer willkürlichen Gestaltung der Gesichtszüge enthoben und transzendiert die Figur Luthers in ein Zeichen seiner selbst«, sagte Held nach dem Jury-Votum im Frühjahr dieses Jahres. Die Figur Luthers trete hinter die reformatorische Botschaft zurück.Von Frank Sommer

Die Eröffnung des Kunstwerks »Luther und die Reformation« wird am Mittwoch, 31. Oktober, um 18 Uhr auf dem Lutherplatz gefeiert.

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