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Die drei Weisen

Es steht in den Sternen

Foto: dpa/akg-images GmbHDie Heiligen Drei Könige folgen dem Stern nach Bethlehem. Der Evangelist Matthäus erzählt von sternkundigen Magiern aus dem Orient, die in Jerusalem auftauchen, nach einem neugeborenen König fragen und für Verwirrung sorgen. (Karte nach Aquarell von Paul Hey, 1867–1952)

In der Bibel kommen sie nur in einem einzigen Kapitel vor. Ihre Geschichte ist in zwölf Versen erzählt. Stoff genug, um die Weisen aus dem Morgenland zur Legende zu machen.

Bekannt sind sie als die Heiligen Drei Könige. In der Bibel steht nichts von drei und nichts von Königen. Der Evangelist Matthäus nennt sie »Magier«, also weise Menschen, die das Firmament studieren. Sie kommen aus der Richtung, in der die Sonne aufgeht. Dort entdecken sie einen Stern, den sie als Wink des Himmels verstehen: Ein neuer König ist geboren. Sie folgen dem Stern bis zu dem kleinen jüdischen Jungen Jesus. Sie schenken ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe. Die Dreizahl und die Kostbarkeit ihrer Geschenke hat sie in der Legende zu drei Königen gemacht.

Kaspar, Melchior und Balthasar

In der Bibel haben sie keine Namen. Das hat die Fantasie angeregt. So wurden sie zu Kaspar, Melchior und Balthasar. Die Tradition hat aus ihnen einen Jüngling, einen Mann in der Mitte des Lebens und einen alten Mann gemacht. Jeder steht für einen Kontinent der damals bekannten Welt: Europa, Asien und Afrika.

Vielleicht ist das ein Grund für ihre Popularität: das Leben als Reise durch verschiedene Lebensalter. Ganz gleich, wo in der Welt man unterwegs ist, es gibt Weggefährten und einen Stern, der am Ende zu einem glücklichen Ziel führt.

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