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Zukunftsforscher

Grund zum Optimismus

gettyimages/milos-kreckovicDer Blick in die Glaskugel steht als Symbol für einen Blick nach vorn. Dabei zeigt er vieles, aber sicher nicht die Zukunft.

Der Blick in die Zukunft ist naturgemäß geprägt von vielen Unwägbarkeiten – und von der Verfassung des nach vorne Schauenden.

Zukunftsbilder haben mit der Psychologie der Erwartung zu tun, sagt der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx: »Wir bauen uns die mentale Zukunft so, wie wir uns innerlich fühlen.« Bei depressiven Menschen fällt der Blick nach vorne entsprechend düster aus, bei fröhlichen Frauen und Männern hingegen viel freundlicher.

Die Welt bestehe aus vielen Systemen, sagt der 64-Jährige. In der Forschung versuche man auch herauszufinden, wie Menschen die Zukunft konstruieren, welche Rolle Informationen und welche Rolle Emotionen spielen.

Sich selbst bezeichnet Horx als »Possibilist«, er glaubt an Möglichkeiten. Deshalb ist er davon überzeugt, dass die Menschen das Energieproblem lösen werden, so wie sie in Jahrtausenden andere Probleme bewältigt haben.

Der Menschheit insgesamt dia-gnostiziert er im Interview »eine Verbindung zur höheren Komplexität«. Der Mensch fühle sich verloren, wenn er sich nicht als Teil eines größeren Ganzen begreift. Die Kirche habe nach seinen Worten in der heutigen Kultur allerdings keine große Wirksamkeit mehr – anders als der einzelne religiöse Mensch.

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