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Frauentreffen

Haltet die offenen Türen im Blick

eöa / Klaus KordeschGemeinsam mit dem Dekanatsfrauenteam (von links) Elisabeth Springer, Uschi Kreutz, Gudrun Stark und Anna Rüttger machen sich die Besucherinnen in Wallau Gedanken zum Thema Veränderungen.

Wallau. Auf Türen treffen Menschen in ihrem Leben häufig. Durch manche kommen sie leicht, andere bleiben für immer verschlossen. Dass es dabei nicht hilft, an letzteren zu harren, zeigte der Dekanatsfrauentag im Dekanat Biedenkopf und Gladenbach.

Unser aller Leben ist bestimmt von Umbrüchen und Veränderungen. »Die Tragik liegt darin, dass wir zu oft nur auf die geschlossenen Türen blicken, nicht auf die offenen, die uns Mut machen könnten«, sagte Präses Roland Hartmann beim Dekanats-Frauentreffen in Wallau. Man könne nicht darauf vertrauen, dass das Schicksal nur Gutes bereithalte, sagte Hartmann vor den knapp 100 Frauen, die in die Fritz-Henkel-Halle gekommen waren, um unter dem Motto »Neue Zeiten – Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere!« miteinander über Zeiten und Veränderungen nachzudenken.

Die Botschaft in die Welt tragen

Welch mächtiges Symbol die Tür darstelle, machte Pfarrerin Käthi Stähler aus Wallau-Weifenbach deutlich. Schon Christus habe sich als die Tür bezeichnet, durch die gehen müsse, wer gerettet werden wolle. Und Luther habe nicht umsonst die Wittenberger Kirchentür für den Anschlag seiner Thesen ausgewählt, habe er doch gewusst, dass zu Allerheiligen jede Menge Menschen hindurchgehen und sie wahrnehmen würden. »Die Kirche und uns gibt es, damit diese Botschaft in der Welt ankommt!«, sagte die Theologin.

Das Leben birgt Überraschungen

Umbrüche und Veränderungen geschehen nicht nur in der Gesellschaft, sondern auch im persönlichen Leben. Jeder mache im Lauf seines Lebens viele Erfahrungen mit offenen und geschlossenen Türen, nicht nur zu den üblichen Anlässen wie der Konfirmation, der Berufswahl und Familiengründung, im Berufsleben und schließlich im Alter.Von Klaus Kordesch/esz

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