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Tauffest

Im Wasser Gott nah sein

eöa /Stephanie KunertPfarrer Steffen Held (links) taufte die Geschwister Ben (Zweiter von links) und Emilie (Zweite von rechts) im See.

Langen. 45 Täuflinge und ihre Familien sind der Einladung von Dekan Reinhard Zincke und seinen Pfarrern zur Taufe unter freiem Himmel gefolgt. Und damit nicht genug: Fast 1000 Besucher waren zudem zum Tauffest gekommen.

Die Feierlichkeiten begannen mit einem Gottesdienst, den Präses Frauke Grundmann-Kleiner und Dekan Reinhard Zincke gemeinsam hielten. Sechs Pfarrerinnen und Pfarrer der Kirchengemeinden aus Egelsbach, Langen und Neu-Isenburg vollzogen die Taufhandlungen an verschiedenfarbigen Stationen am Ufer. Sie tauften zum einen auf traditionelle Weise mit einer Taufschale am See, die Mehrzahl der Täuflinge entschied sich jedoch für ein Eintauchen im Wasser.

An Land wird weiter gefeiert

Danach ging die Feier mit allen Gästen bei Musik, Essen und Trinken im großen Zelt am Ufer weiter. Aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet kamen die Täuflinge, unter ihnen fünf Erwachsene, sechs Teenager und vier Babys. Das Alter reichte vom zwei Monate alten Säugling bis hin zur 60-Jährigen.

Die Brüden sprechen den Taufspruch

Die Neu-Isenburger Pfarrerin Mechthild Dietrich-Milk taufte eine 39-jährige Mutter mit ihren drei Kindern. Während die meisten direkt aus dem Dekanat Dreieich stammen, nahmen andere einen längeren Anreiseweg aus dem Vorderen Odenwald oder dem Taunus in Kauf. Mit dabei war auch Familie Viewebers aus Dreieich. Nachdem die älteren Brüder bereits 2011 und 2015 im Waldsee getauft worden waren, war in diesem Jahr die einjährige Elin an der Reihe. Während Christiane Musch die Taufhandlungen vollzog, sprachen die Brüder Kian, Davin und Lion den Taufspruch für ihre kleine Schwester – ein anrührender Moment.

Gemeinschaft trifft Privatsphäre

»Es ist diese besondere Mischung aus großer Gemeinschaft, die man spürt, und der Privatsphäre, die man während des Taufakts am See selbst hat, die viele Menschen berührt«, sagt die Pfarrerin. »Die Taufen der frühen Christenheit fanden in der Regel in Seen und Flüssen statt, und somit unter freiem Himmel«, erläutert Martin Diehl. »Viele Menschen fühlen sich in Gottes freier Natur ihrem Schöpfer besonders nahe«, weiß der Egelsbacher Pfarrer. Von Stephanie Kunert

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