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Nullschwelliges Angebot

Kinder bauen ihre Kirche

eöa/Peter BongardIn dieser Runde ist noch Platz: Die Mädchen und Jungen vom »Way to J«-Team freuen sich auf junge Menschen aus der Region, die mit ihnen zusammen Kirche gestalten wollen.

WESTERWALDKREIS. Die Jugendarbeit liegt der Landeskirche sehr am Herzen. Deshalb unterstützen die Verantwortlichen zusammen mit dem Dekanat Westerwald ein Projekt für junge Menschen.

Way to J«, die Jugendkirche des Dekanats Westerwald, hat seit vielen Jahren ein großes Ziel im Blick: Kirche mit und für junge Leuten gestalten. Ihr neues Projekt »Jugendkirche mit anderen« verfolgt dieses Ziel noch konsequenter: Veranstaltungen, die nicht nur nieder- sondern nullschwellig sind, sollen selbst diejenigen jungen Leute erreichen, die bisher nichts oder nichts mehr mit Kirche zu tun haben.

Traum von Kirche für alle jungen Westerwälder

Die Landeskirche (EKHN) und das Dekanat Westerwald unterstützen das Projekt vier Jahre lang mit fast 36 000 Euro jährlich, wobei die Landeskirche rund zwei Drittel des Betrags übernimmt. »Die Jugendarbeit liegt der Evangelischen Kirche im Westerwald sehr am Herzen. Deshalb investieren wir gerne in die Zukunft unserer Kirche: in unsere Jugend«, sagt der Präses des Dekanats, Bernhard Nothdurft. Beim Projekt Jugendkirche mit anderen sollen junge Menschen aus dem gesamten Westerwald ihren Traum von Kirche verwirklichen.

»Way to J« schon vielfach ausgezeichnet

Es ist nicht das erste Projekt, mit dem »Way to J« neue Wege beschreitet. 2010 erhält die Jugendkirche einen »Best Practice Award« der Evangelischen Kirche in Deutschland für ihren Reformationsgottesdienst im Fitnessstudio. 2012 und 2015 gewinnt sie den Innovationspreis der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Die EKHN zeichnet die ungewöhnlichen Fastenaktionen und die Flüchtlingsarbeit der Jugendkirche aus.

Projekt hat nicht viel zu tun mit der klassischen Kirche

Nun gibt die Landeskirche der Jugendkirche einen Vertrauensvorschuss. Denn das, was die jungen Leute vorhaben, hat flüchtig betrachtet gar nicht so viel mit klassischer Kirche zu tun. »Uns schweben Open-Air-Feste oder Turniere mit Trendsportarten vor, bei denen jeder mitmachen kann – egal, wie er zum Glauben steht oder welche Einstellung er hat. Uns kommt es vor allen Dingen auf Beziehungsaufbau und Nullschwelligkeit an«, sagt Letitia Olivier vom »Way-to-J«-Team. Eine Kirche, die so einladend und offen wie möglich ist. esz/Peter Bongard

Wer sich beteiligen möchte, kann die Treffen der Jugendkirche »Way to J« besuchen oder sich direkt mit Jugendpfarrer Werner Schleifenbaum in Verbindung setzen unter Telefon 0151/41991441.

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Tel.: 069 / 92107-444
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