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Gemeinsame Bestattung

Mensch und Tier auch im Tode vereint

epd/Heike LydingAuf dem Friedhof »Unser Hafen« in Braubach bei Koblenz sind Tiere nicht nur als Besucher erlaubt: Seit 2015 lassen sich dort Menschen gemeinsam mit ihren Haustieren bestatten.

Viele Menschen haben eine enge Beziehung zu ihrem Haustier. Eine Beziehung, die sich auch im Tod noch zeigen soll.

Roswitha Schupp und ihr Mann Manfred haben vorgesorgt. Für sich und ihre beiden Hündinnen Luna und Anka haben sie ein Freundschaftsgrab auf dem Friedhof »Unser Hafen« in Braubach in der Nähe von Koblenz reserviert. Auf diesem Friedhof eines privaten Betreibers ist die gemeinsame Bestattung von Mensch und Tier in einem Grab seit 2015 möglich, andere Friedhöfe haben nachgezogen.

Von einem Trend spricht Torsten Schmitt von der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas. Früher habe man das geliebte Tier heimlich in das Grab des Menschen gelegt, heute werde die Beziehung öffentlich gewürdigt.

Für manch einen steht die gemeinsame Bestattung für eine zu große Nähe zwischen Mensch und Tier. Volker Rahn, Pressesprecher der hessen-nassauischen Kirche, nennt den biblischen Schöpfungsbericht, der Mensch und Tier nahe zusammenrückt, aber auch deutlich unterscheidet. Natalie Ende vom Zentrum Verkündigung hingegen betont, dass die beiden in der Sterblichkeit und der Hoffnung auf Erlösung der ganzen Schöpfung und aller leidenden Kreatur verbunden seien.

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