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Äthiopisch-orthodoxes Tauffest

Niemand bleibt trocken

Foto: Carina DobraAusgelassen und glücklich, aber auch müde: Zwei Tage lange feiern die äthiopisch-orthodoxen Christen in Frankfurt Timkat, ihr höchstes religiöses Fest mit Predigten, Gesängen und einer kollektiven Taufe.

Timkat heißt das höchste religiöse Fest der Äthiopisch-Orthodoxen. Sie gedenken damit der Taufe Jesu im Jordan.

Es ist kalt, wie häufig, wenn die Äthiopisch-Orthodoxen Timkat feiern. Das Fest zum Gedenken an die Taufe von Jesus steht Mitte Januar im Terminkalender. Den niedrigen Temperaturen zum Trotz bekommen die Gläubigen eine gute Portion Wasser ab. Draußen, vor dem türkischen Festsaal »Saray Turkuaz Salonu« in Frankfurt-Griesheim. Dort und im Saal feiern die orthodoxen Christen das höchste Fest ihrer Religionsgemeinschaft.

Das Tauffest dauert zwei Tage lang. Samstags geht es los mit einer Prozession, gefolgt von Gebeten und Gesang. Den gibt es auch ab Sonntagmorgen wieder, im Wechsel mit verschiedenen Predigten. Die Kollekte spielt eine große Rolle, schließlich kostet die Miete für den Saal 8000 Euro.

Vor dem Saal ein Planschbecken

Krönender Abschluss ist die Taufe. In diesem Jahr steht dazu ein Planschbecken vor der Tür, hinter der die Gläubigen beten, singen und auch essen und trinken. Das Planschbecken ist ein Provisorium, geschuldet der Tatsache, dass in diesem Jahr vier Gemeinden gemeinsam feiern. Möglich wurde dies, weil im vergangenen Sommer die Spaltung der äthiopisch-orthodoxen Kirche zu Ende ging.

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