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»Dirty Church Run«

Sauber bleibt hier niemand

epd/Christian PrüferYippie Yeah, rein ins Vergnügen: Wer Angst hat, sich schmutzig zu machen, ist falsch bei der kirchlichen Schlammschlacht.

Beim Startschuss sind die Teilnehmerinnen und Teilnehmer noch sauber. Nach dem ersten Bad in einer Schlammgrube sieht das ganz anders aus. Beim »Dirty Church Run« in Nordhessen ist verdreckte Kleidung Programm.

Empfindlich darf nicht sein, wer sich für den »dreckigsten Benefizlauf Deutschlands« anmeldet. Die Starter und Starterinnen überwinden Strohballen, robben unter Drahtgittern durch, hangeln sich eine Strickleiter empor und durchqueren immer wieder Schlammgruben.

Nimmt man die Anmeldezahlen der vergangenen Jahre als Indiz für den Spaßfaktor, muss der hoch sein: Los ging es mit dem »Dirty Church Run« vor vier Jahren mit 200 Startern, gefolgt von 500 zwei Jahre später und nun 700.

Doch der Spaß ist nur ein Aspekt. Pfarrer Henning Reinhardt aus Malsfeld-Beiseförth hatte nach einer Idee gesucht, wie er Menschen ansprechen kann, die sonst nicht zur Kirche kommen. Als er von »Dirty Runs« hörte, war er begeistert. Außerdem brauchte die Gemeinde Geld für die Sanierung der Kirche, da kam ein Benefizlauf gerade recht. In diesem Jahr hoffen die Veranstalter auf die Summe von 30 000 Euro. Dochwachsen wird nicht nur der Kontostand der Gemeinde, sondern bestimmt auch das Gemeinschaftsgefühl.

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