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Von Ufer zu Ufer

Über Grenzen hinweg

dpa/Image BrokerAuf der Beatus-Rhenanus-Brücke fährt seit 2017 eine Trambahn zwischen Straßburg und Kehl. Verbindend zwischen den Städten ist auch die Arbeit zweier Kirchen.

Sie trotzen dem antieuropäischen Zeitgeist: Die Städte Straßburg und Kehl arbeiten bei einem großen Bauprojekt zusammen. Direkt am Rhein entsteht ein französisch-deutsches Stadtviertel. Auch die Kirchen arbeiten grenzüberschreitend.

Die Evangelische Landeskirche in Baden und die Union Protestantischer Kirchen von Elsass und Lothringen wagen ein Projekt: Die deutsche und die französische Kirche teilen sich eine pastorale Stelle. Der Grund dazu liegt in einem Bauprojekt. Rund 20 000 Menschen sollen in ein paar Jahren in dem Viertel »Port du Rhin« im Osten Straßburgs und damit vor den Toren Kehls leben. Die Wohnungen für das Viertel direkt am Rhein sollen bis 2030 fertig sein.

Vor dem Beginn der Bauarbeiten lebten in dem Viertel etwa 1500 Menschen, vorwiegend Fischer und Hafenarbeiter, mit ihren Familien. Seelsorger für das Quartier sind nun die französische Pfarrerin Roos Van de Keere und ihr deutscher Kollege, der protestantische Dekan von Kehl, Günter Ihle. Die beiden sprechen beide Sprachen.

Das 2017 gestartete Projekt »Von Ufer zu Ufer – D’ une rive àl’autre« ist möglich, weil verschiedene Gruppen und Gemeinden der beiden Kirchen schon lange grenzüberschreitend zusammenarbeiten. »Es ist Vertrautheit da. Man kennt sich«, sagt Dekan Ihle.

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