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Synode

Ulrike Scherf mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt

Rolf OeserDie stellvertretende Kirchenpräsidentin nach ihrer Wiederwahl, umrahmt von Präses Ulrich Oelschläger (links) und Kirchenpräsident Volker Jung.

Die Synode der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) hat am Mittwoch in Frankfurt am Main die stellvertretende Kirchenpräsidentin Ulrike Scherf mit überwältigender Mehrheit in ihrem Amt bestätigt. Die 55-jährige Theologin erhielt 115 von 120 abgegebenen Stimmen. Ein Synodaler stimmte mit Nein, zwei enthielten sich und zwei Stimmzettel waren ungültig. Scherfs Amtszeit beträgt acht Jahre.

Ulrike Scherf ist seit 2013 im Amt. Als Stellvertreterin des Kirchenpräsidenten unterstützt sie ihn bei seinen Leitungsaufgaben. Zudem setzt sie eigene thematische Schwerpunkte. So engagierte sie sich in ihrer ersten Amtszeit stark beim Sonntagsschutz, in friedensethischen Fragen, beim Thema Pfarrberuf und in der Begleitung des theologischen Nachwuchses. Scherf ist Mitglied im Aufsichtsrat der Diakonie Hessen. Sie gehört außerdem dem Kuratorium der Kinder- und Jugendstiftung der EKHN, dem Kuratorium des Konfessionskundlichen Instituts in Bensheim und dem Kuratorium der Evangelischen Hochschule Darmstadt an.

Volkskirche darf sich nicht zu Vereinskirche entwickeln

In ihrer Bewerbungsrede sagte Scherf, sie sehe die EKHN auch in der Zukunft als "Volkskirche, die mitten in der Welt steht und ihren Auftrag für und mit möglichst vielen Menschen sichtbar auch erfahrbar lebt". Sie dürfe sich nicht zu einer "Vereinskirche entwickeln, die sich vor allem um sich selbst dreht". Gleichzeitig sprach sie sich für eine stärkere Zusammenarbeit aller Arbeitsebenen in der Kirche aus. Bilder von "die da oben", "die da unten" und "die da drüben" müssten sich zum "wir gemeinsam" entwickeln.

Verbundenheit mit anderen Kirchen weiterentwickeln

Schließlich sei es auch wichtig, die kirchliche Arbeit in das Gemeinwesen hinein weiter zu öffnen. So könnten sich die Kirchengemeinden mit anderen gesellschaftlichen Akteuren zusammentun, "damit Menschen möglichst gut und gerecht leben und teilhaben können". Auch wolle sie die Verbundenheit mit anderen Kirchen in Deutschland, Europa und weltweit weiterentwickeln helfen.epd

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