Evangelische Sonntags-Zeitung

Angebote und Themen

Herzlich Willkommen! Entdecken Sie, welche Angebote der Evangelischen Sonntags-Zeitung zu Ihnen passen. Über das Kontaktformular sind wir offen für Ihre Anregungen.

AngeboteÜbersicht
Menümobile menu

»O Haupt voll Blut und Wunden«

Gründonnerstag und Karfreitag: Verspottet mit der Dornenkrone

epd/Stefan ArendMatthäus, Markus und Johannes berichten in den Evangelien, dass römische Soldaten Jesus von Nazareth für seinen Weg nach Golgatha eine Krone aus Dornen aufgesetzt haben.

Ostern und die Auferstehung von den Toten kann man nicht ohne Gründonnerstag und Karfreitag verstehen.

Am Gründonnerstag aß und trank Jesus zum letzten Mal gemeinsam mit seinen Jüngern. Mit einem Abendmahlsgottesdienst erinnern Christen daran. Er steht für die Gemeinschaft untereinander und mit Christus. Dem letzten Mahl folgen Leiden und Sterben Jesu.

Jesus wird von Judas, einem seiner eigenen Freunde, verraten. Soldaten verhaften ihn. Die Hohepriester werfen ihm Gotteslästerung vor und fordern seinen Tod. Der römische Statthalter Pontius Pilatus ist zwar nicht von seiner Schuld überzeugt, lässt aber das Volk entscheiden, wer gekreuzigt werden soll, Jesus oder den Räuber Barabbas.

Soldaten setzen Jesus eine Dornenkrone auf und hängen ihm einen roten Umhang um. Sie verspotten Jesus als den König der Juden. Er muss das Kreuz nach Golgatha tragen, wo er stirbt.

Paul Gerhardt übersetzte den lateinischen Hymnus »Salve caput cruentatum« zu dem Lied »O Haupt voll Blut und Wunden«, das viele Christen in den Karfreitagsgottesdiensten singen. Auch wenn die darin vorkommende Sühnetheologie für einige Menschen heute nicht mehr aktuell ist, könne man sich in dem Lied heimisch fühlen, sagt der Theologe Fulbert Steffensky.

Diese Seite:Download PDFDrucken

Ihre Ansprechpartnerin

Renate Haller (rh)
Chefin vom Dienst

Tel.: 069 / 92107-444
E-Mail

to top