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500 neue Märkte

Weihnachtsmärkte boomen

dpa/Boris RösslerBlick von der Alten Nikolaikirche auf den Frankfurter Weihnachtsmarkt auf dem Römer. Die Stadt erwartet bis zum 22. Dezember mehrere Millionen Besucher.

Bratwurst und Glühwein, Christbaumschmuck und Kerzenlicht: In der Woche vor dem ersten Advent eröffnen die meisten Weihnachtsmärkte in Deutschland. Ihre Beliebtheit ist ungebrochen.

Hohe Aussichtsplattformen und Riesenräder sind auf Weihnachtsmärkten angekommen. Die Menschen erwarten jedes Jahr neue Superlative, sagt der Kulturwissenschaftler Gunther Hirschfelder.

Nach oben schnellt auch jedes Jahr die Zahl der Weihnachtsmärkte in deutschen Städten und Dörfern. Inzwischen ist sie bei 3000 angekommen, allein in den vergangenen fünf Jahren seien 500 neue dazugekommen, sagt der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Schaustellerbundes, Frank Hakelberg. Die Attraktivität der Märkte, die zunehmend Volksfestcharakter annehmen, hängt nach Hakelbergs Worten mit der modernen digitalen Welt zusammen. In ihr sehnten sich die Menschen nach einem sinnlichen Erlebnis aus Klängen, Düften und Dekoration.

Die Anfänge des Budenzaubers liegen mehrheitlich im 16. Jahrhundert. Damals verkauften Händler in der Nähe von Kirchen Lebensmittel für das Fest. In Dresden allerdings wurde bereits 1434 einen Tag vor Heiligabend ein freier Fleischmarkt genehmigt. Wenig später gab es auch süßes Backwerk.

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