Evangelische Sonntags-Zeitung

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ABC des Glaubens

Licht

»Mehr Licht!«, sollen Goethes letzte Worte gewesen sein – oder auch Frankforderisch »Mer licht hier so schlecht«. Licht hat in allen Religionen spirituelle Qualität. Das spiegelt sich wider in Worten wie Erleuchtung und Verklärung. »Es werde Licht«, spricht Gott in der Bibel, als er die Welt erschafft. Mit Licht fängt alles an – und hört alles auf. Ohne Licht kein Leben. In der Bibel ist das Licht eng mit Gott verbunden. »Licht ist sein Kleid«, heißt es in Psalm 104. Aber Gott ist mehr als Licht. Er hat alles geschaffen, auch hell und dunkel. Die Mission des Gottessohnes Jesus ist, Licht in die Dunkelheit der Welt zu bringen. Wer ihm nachfolgt, soll es ihm gleichtun.

Liebe

Wer liebt, gibt das, was er nicht hat, einem anderen, der nichts davon will. Liebe ist zart, sie verträgt keine harten Worte. Erst recht kein Denkgebäude. Liebe kann noch in den widersprüchlichsten Lebenssituationen existieren; Hass, der Liebe Gegenteil, ist auf Eindeutigkeit angewiesen. Deswegen bleibt Hass der Liebe stets unterlegen, so wirkungsvoll er sich auch in Szene setzen mag.

Lutherbibel

Es ist angedruckt! Seit Donnerstag (16. Juni 2016) laufen die Maschinen in der Druckerei C. H. Beck in Nördlingen für die Neuausgabe der Bibel in der Übersetzung von Martin Luther. Sie soll rechtzeitig zum Beginn des Reformationsjubiläumsjahres am 19. Oktober 2016 auf der Frankfurter Buchmesse vorgestellt werden. Fünf Jahre lang haben rund 70 Theologen den Text überarbeitet. Die bisherige Version von 1984 wurde an mehreren tausend Stellen geändert. Ziel der Revision war es nach Angaben der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), »eine größere sprachliche Genauigkeit herzustellen und gleichzeitig der Sprachkraft Martin Luthers gerecht zu werden«.

Lohn und Gnade ...

bilden in der Bibel ein spannungsgeladenes Paar. Einerseits macht das Prophetenbuch Daniel klar: Der Mensch kann nichts ausrichten mit dem, was er tut oder lässt (Daniel 9,18). Alles hängt an Gottes Barmherzigkeit. Andererseits ist bei Gott nicht gleichgültig, ob man gut oder schlecht handelt. Der Apostel Paulus vergleicht das Leben mit einer Kampfbahn. Man muss seine Kräfte mobilisieren, um ans Ziel zu kommen. »Lauft so, dass ihr den Siegespreis erlangt!«, spornt er die Christen an (1. Korinther 9,24). Was also gilt: Lohn oder Gnade? Martin Luther verbindet die beiden. Zuerst kommt Gottes Gnade. Die bewegt zu guten Taten, die sich im Namen der Nächstenliebe lohnen.

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