Evangelische Sonntags-Zeitung

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ABC des Glaubens

Überwinden

»Was konnte ich, bevor ich musste? Was wollte ich, bevor ich sollte?« Der Blick in die eigene Kindheit ist bisweilen schmerzlich, weswegen man’s so selten macht. Dabei ist die eigene Vergangenheit die eigentliche Überwindungsleistung.

Umkehr

Menschen sind fehlbar. Sie scheitern, laden Schuld auf sich, übertreten Gesetze, sind selbstsüchtig, eitel, sinnen auf Rache. Aber sie können auch anders. Zeigen sich einsichtig, bereuen, geloben Besserung. Eine zweite Chance hat jeder verdient, eine dritte und vierte auch. Aus Fehlern lernt der Mensch – das schmerzt oft, ist aber nachhaltig. Und zur Beruhigung: Kein Mensch ist ohne Fehl und Tadel. Verzeihen ist unabdingbar, sollte erst recht für den gelten, der umkehrt.

Unterwelt

Pluto heißt der Planet, von dem die Nasa-Sonde »New Horizons« sensationelle Bilder zur Erde sendet.  Pluto ist in der klassischen Mythologie der Gott der Unterwelt. Passend für einen Planeten, der am äußersten Ende unseres Sonnensystems liegt und minus 230 Grad kalt ist. So ungemütlich kann man sich die Unterwelt vorstellen. Für die Menschen der Bibel war das Totenreich unerreichbar weit entfernt, abgeschnitten vom Leben. Im Tod ist der Mensch einsam, so fürchteten sie, von Gott und den Menschen verlassen und vergessen. Zugleich formuliert der Psalm 139 die Hoffnung: Sogar bei den Toten ist Gott da und hält mich. Der Planet Pluto löst Begeisterung aus, weil seine Oberfläche ein großes weißes Herz zeigt. Selbst am äußersten Ende findet der Mensch noch ein Herz.

Unterwegs

Der Predigttext schildert Jesus als einen Menschen, der wandernd umherzieht. In der modernen Gesellschaft leben viele Menschen als »Pendler«, Nomaden der Ballungsräume, weil es dem Beruf geschuldet ist. So ist es auch für die Kirchen sinnvoll, für Menschen in ihrem mobilen Lebensumfeld da zu sein. Die Ortsgemeinde ist dabei nur eine Möglichkeit von vielen.

unzufrieden

Im Predigttext (4. Mose 21,4-9) murrt das Volk. Ist ja auch keine schöne Situation, diese endlose Wanderung durch die Wüste. 40 Jahre lang müssen die Israeliten als Nomaden in der Wüste leben, bevor sie im Land Kanaan sesshaft werden. Gott beschützt sein Volk in all der Zeit, versorgt es mit allem Lebensnotwendigen. Damit die Israeliten nicht verhungern, schickt er ihnen Manna, wohlschmeckendes Brot vom Himmel. Trotzdem sind die Menschen unzufrieden, jammern und klagen. So ist es hier und heute noch. Die Menschen haben genug zu essen und zu trinken, die meisten besitzen ein Dach über dem Kopf. Und jammern.

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